Einige Streiche reifen eine ganze Weile in meinem Hirn, bevor ich sie angehe.
Genau genommen geht mir das mit allen Possen so. Den Streich mit den getürkten
Drucker-Testseiten trug ich zum Beispiel mehr als zwei Jahre mit mir herum.Überall wo Drucker verkauft werden, findet man sie: hochglänzende und vielfarbige Muster-Ausdrucke, die Kunden vom breiten Leistungsspektrum der Geräte überzeugen sollen. Der Epson-Ausdruck links sieht nach Martha Stewart und einer Neu-England-Szene aus. |
Früher konnte man darauf wetten, dass diese Muster-Ausdrucke (A) das Gesicht einer wunderschönen Frau, (B) das wunderschöne Teil einer Maschine und (C) die Worte "fast fotorealistisch" enthielten. Heute hat sich das etwas geändert, nun kann man eine breite Vielfalt an Bildern entdecken. Ich überlegte mir, dass ein getürkter Muster-Ausdruck dann glaubwürdig erscheint, wenn er vielfarbig ist und die Typenbezeichnung eines Druckers enthält. Dieser Hewlett Packard Ausdruck zeigt eine Eidechse und einen Typen mit einer Kamera.
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Der naheliegendste Spaß wäre sicher
ein in Latex gekleideter Porno-Star, aber ich befürchtete, dass
eine zu gewagte Darstellung durch irgendeine prüde Verkäuferin aus
dem Verkehr gezogen werden würde. Deshalb beschloss ich ein Blatt zu komponieren, das sowohl mein lächelndes Antlitz als auch einen fiktiven Drucker zeigen würde. Als erstes fotografierte ich meinen Drucker HP DeskJet 932C den ich dann mit Photoshop und einem schönen Mädel etwas aufpeppte. Danach kopierte ich die Logos und Werbesprüche des Herstellers und begann meine farbenfrohe Komposition. |
Hier mein Ergebnis: ein Mosaik von 5 Bildern garniert mit einem Hauch lächerlicher Werbesprüche:
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Der erste Entwurf machte mir so viel Spaß,
dass ich sofort mit einem Zweiten begann.
Das Epson-Logo nachzumachen ist die leichteste
Sache der Welt. Ich fotografierte muntere Frauen für diesen Entwurf
und verwendete ein Photo von Leif, Mark und mir, wie wir uns für "Wie
viel ist drin: Zahnpasta"
die Zähne schrubbten.
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Ich druckte von jedem Entwurf zwei Exemplare
in größtmöglicher Auflösung auf dem besten mir zur Verfügung stehenden
Papier. Dann ließ ich sie bei Kinko laminieren. Die echten Musterausdrucke sind zwar in den seltensten Fällen laminiert, aber ich habe herausgefunden, dass es Menschen widerstrebt, in transparenten Kunststoff eingeschweißte Dinge zu zerstören. Als erstes stattete ich Fry's Electronic einen Besuch ab und plazierte jeweils ein Exemplar, konnte jedoch kein Foto schießen, denn die reagieren krankhaft allergisch auf Menschen, die dort fotografieren, ... Skizzen zeichnen ...oder sich womöglich die Örtlichkeit einprägen möchten. |
![]() Wenige Tage später ging ich zu CompUSA und hinterließ ein Exemplar in der Nähe der vielen Drucker. Ich werde auch einige bei Best Buy und bei Radio Shack einschmuggeln. Und wenn ich mich ganz mutig fühle, werde ich bei Gateway herausfinden, ob ich wirklich mutig bin! |
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