Mein Arbeitskollege James erklärte mir
später, dass diese Glühbirnen wie PS35s aussehen. Für Glühbirnenkenner bedeutet
dies "Pear Shaped", Größe 35 (birnenfähig, in 1/8 Inch gemessen).
Als Junge zeigte unser Vater meinem Bruder
und mir, wie man die Fassung von Glühbirnen herausbricht, um den Glaskolben
als großes Reagenzglas für chemische Versuche zu nutzen. Ich nahm mir vor, alle
Fassungen herauszubrechen und mit den Glaskolben irgend ein Kunstwerk zu schaffen.




Ich machte dies mehr als fünfzig
Mal. Ich verwendete die leeren Glaskolben, um einen ultra- zerbrechlichen Kronleuchter
zu modellieren, der die Zellteilung und die 70er Jahre wieder in das Gedächtnis
zurückruft. Wenn alle Birnen leuchten würden, hätten wir einen Verbrauch von
15.000 Watt.

Bei einigen dieser sezierten Glühbirnen waren die Glühdrähte noch funktionsfähig, deshalb beschlossen wir zu untersuchen, wie lange sie ohne Vakuum glühen können ... ungefähr Edison's Experimente rückwärts. Der Glühfaden ist ein feiner Draht mit einer Wolframlegierung, kräftig aber spröde. Ich schloss ein Stromkabel an die Enden des Glühdrahtes an und machte die Kamera startklar. Mike zog sich zurück mit dem Kommentar, der Draht leuchte so hell, weil er weißglühend werde, was wiederum Brooke und mich veranlasste, durch unser Laboratorium zu hetzen und die getönten Sicherheitsbrillen zu suchen.
Nachdem dann endlich alles soweit
war, steckten wir den Stecker in die Steckdose. Es war fantastisch! Es schien
übernatürlich hell zu sein, aber ich vermute, dass es nicht heller als eine
300 Watt Glühbirne war. Es stieg mit Wolframoxyd angereicherter Rauch auf. Wir
ließen es nur eine Sekunde leuchten, dann zogen wir den Stecker. Wir zündeten
danach noch mehrmals, dann entschieden wir, den Faden ausbrennen zu lassen.
Der erste Glühfaden benötigte nur 6 Sekunden bis zum Durchschmelzen. Mit einem
Zweiten erzielte ich das gleiche Ergebnis.

Wir wussten, dass
wir den Glühdraht als Zündvorrichtung benutzen konnten. Brooke war für eine
Unterbrechung, beugte sich vor und entzündete ihre Zigarette an dem glühenden
Wendel. Das Foto war so cool, fast hätte ich auch angefangen zu rauchen.
Mike steckte sich
auch eine an, während Leif Mäusespeck zum rösten suchte, aber mir wurden die
Glühfäden knapp.
Ich hatte 50 Birnen für meine Skulptur
verwendet, nun waren 22 übrig, die wir loswerden mussten. Wie jeder weiß, gibt
es nur zwei Möglichkeiten, Glühbirnen loszuwerden:
1) Von einem sehr hohen
Gebäude hinunterwerfen oder
2) Mit Revolvern zerschießen.
Wir zerschossen sie.
Nach meinen jüngsten Enttäuschungen
mit dem Ketchup Bär hatte
ich einige Bedenken, dass das Kleinkaliber zu schwach sein würde, diese großen,
dickwandigen Glühbirnen zu zerschmettern, aber ich hatte große Hoffnung, dass
es spektakulär aussehen würde. Mark und ich hängten sie kopfüber im Cockeyed-
Testgelände auf und formten so eine Art Schießstand.
Ich bestand auf korrektem Augenschutz,
da ein einziger KK-Querschläger ein Auge ausschießen kann und das Opfer so auf
Lebzeit zum Piratentum verdammt.
Die Glühbirnen hielten nicht lange durch. Oftmals durchschlug ein Schuss auf die Birnen den Glaskolben, anstatt ihn zu zersplittern, deshalb konzentrierten wir unser Feuer auf den Birnenhals. Mark deckte sie mit purer Rachsucht ein und rief dabei "Ich werde mich niemals an dem Klang zerbrechenden Glases satt hören!"
Dieser unverkennbare Sound weckt normalerweise negative Aufmerksamkeit, aber
unsere Schusswechsel blieben unbemerkt.
Nach einigen Minuten war alles
vorbei.
Ich benötigte für die Website
noch mehr Fotos. Deshalb instruierte ich Mark, sich in dem Scherbenhaufen herumzurollen,
damit ich einige "lustige Bilder" schießen könnte. Dummerweise zerschnitt
er sich dabei Gesicht, Hände, Arme, Beine, Füße und den Hals und veranstaltete
eine solch blutige Sauerei, dass ich ihn sofort ins Krankenhaus fahren musste,
um ein Verbluten zu verhindern!
Kinder denkt immer daran:
Revolver sind gefährlich,
seid immer vorsichtig, wenn ihr sie benutzt!
Schreibt Rob |
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Letztes Update am 6. Mai 2002.
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