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Berlin
  
Hackescher Markt und Oranienburger Straße

 


Blick aus der Rosenthaler Straße auf den Hackeschen Markt in Berlin




Wir kommen in Berlin am Ostbahnhof an, wo uns Stefan direkt am Bahnsteig abholt.

Gemeinsam fahren wir dann mit der S-Bahn zur Station Hackescher Markt ...


Coffee-time at Starbucks Berlin





... und gehen in die Rosenthaler Straße, um uns erst einmal bei Starbucks einen Kaffee zu gönnen - und um auf Tobias zu warten, der ungeplant zum Tierarzt musste: die Rennmaus der beiden verweigerte wegen einer Rachenentzündung jegliche Nahrung.


Blick auf den Hackeschen Markt in berlin mit dem Eingangsbereich in die Hackeschen Höfe


Am Hackeschen Markt gibt es ein weitläufiges Altstadtquartier, wie man es in Berlin kein zweites Mal finden wird: die Spandauer Vorstadt, der ehemals größte zusammenhängende Wohn- und Arbeitskomplex Europas mit Wohnungen, mittelständischen Betrieben, kleinen Fabriken und Büros wurde 1907 nach Plänen von Kurt Berndt fertiggestellt.

Hier findet man interessant renovierte Häuserkulissen ...


Wunderschöne Jugendstil-Fassade im Hof 1 der Hackeschen Märkte in Berlin



... und seit den 90-er Jahren ein ausgeprägtes Nachtleben: die insgesamt acht Hackeschen Höfe sind seit der 80 Millionen DM teueren Sanierung ein beliebter Szene-Treff für Berliner Nachtschwärmer und ein absolutes Highlight für Touristen.

Sehenswert ist die Jugendstil-Fassade von August Endell im ersten Hof.


Innenhof der Hackeschen Höfe in Berlin









Man findet hier eine wohl einmalige Mischung aus Mode-Boutiquen, Kinos, Variete, Diskos, ...


Einladende Szenerie in den Hackeschen Höfen in Berlin









... Restaurants, Souvenirläden, Kunstgewerbe-Shops und Wohnungen.


Berliner beachten Verbotsschilder


Natürlich bedarf es bei einer solchen Mischung unterschiedlichster Interessen und Nationalitäten der Einwohner und Besucher eines exakten Regelwerkes.

An das sich eigentlich auch Rad fahrende Berliner halten sollten.

Eigentlich...

Aber spätestens seit Schuster Wilhelm Voigt ...


Reich verzierte Fassade in der Großen Hamburger Straße in Berlin






Im ehemaligen Scheunenviertel in der Großen Hamburger Straße passieren wir das reich verzierte Gebäude des Berliner Handwerker Vereins, ...


Abendsonne auf dem Barock-Turm der St. Sophienkirche im Scheunenviertel. von Berlin



... und wenige Meter weiter sehen wir die Sophienkirche, die im Jahr 1712 von Königin Sophie als Pfarrkirche für die schnell wachsende Spandauer Vorstadt gestiftet wurde.

Der reich verzierte Barock-Turm entstand 1732 auf Veranlassung von König Friedrich Wilhelm, der auch die Baukosten trug.


Einladend renovierte Wohn- und Geschäftshäuser im Toskana-Stil in Berlin





Auf der schräg gegenüberliegenden Straßenseite stehen wunderschöne, im Stil der Toskana restaurierte Häuser, ...


Innenhof im Scheunenviertel in Berlin am Spätnachmittag, vor dem Besucheransturm





... und in begrünten Innenhöfen warten am Spätnachmittag freie Tische und Stühle auf ihre abendlichen Gäste.


Blick auf die goldglänzende Kuppel der Neuen Synagoge in Berlin


Das wohl schönste Gebäude der Spandauer Vorstadt ist die Neue Synagoge, deren 50 Meter hohe und goldglänzende Kuppel schon von weitem zu sehen ist.

Diese früher größte Synagoge Deutschlands wurde von Eduard Knoblauch zwischen 1857 und 1859 entworfen und von Friedrich August Stüler bis 1866 vollendet - einmalig der maurisch-byzantinische Stil dieses jüdischen Gotteshauses.

In der Pogromnacht des Jahres 1938 wurde die Neue Synagoge geplündert und in Brand gesetzt. Der Vorsteher des Polizeireviers am Hackeschen Markt griff jedoch beherzt ein und überredete die SA-Führung zum Abzug und ließ das Feuer löschen.

1942 brannte die Synagoge bei einem Bombenangriff dann doch aus.


Klinker- und terrakotta-Fassade des Postfuhramts in der Oranienburger Straße in Berlin



An der Kreuzung Oranienburger Straße / Tucholskystraße steht das ehemalige Postfuhramt von Carl Schwatlo, das zwischen 1875 und 1881 aus Klinkern und Terrakotta erbaut wurde.

In den beiden Hoftrakten hinter dem Hauptbau mit seinen Büroräumen und Wohnungen für Postler waren die Stallungen für mehr als 200 Pferde und die Remisen für die Postkutschen untergebracht.


Fernsehturm am Alexanderplatz und Kuppel der Neuen Synagoge in der Abendsonne über Berlin





Von dieser Kreuzung werfen wir in der einsetzenden Dämmerung noch einen letzten Blick auf die Kuppel der Synagoge und den Fernsehturm am Alexanderplatz ...


Sehr empfehlenswert: Trattoria Popolare in der Schönhauser Allee am U-Bahnhof Eberswalder Straße



... um uns dann mit fliegenden Rockschößen in die Schönhauser Allee aufzumachen:

In der sehr empfehlenswerten Trattoria Popolare, Stefans Lieblings-Italiener, direkt am U-Bahnhof Eberswalder Straße, ...


... lassen wir dann bei diversen Bierchen und hervorragendem italienischen Essen langsam den Tag ausklingen. Übrigens: das Essen wird hier von wirklich waschechten Italienern zubereitet und serviert!

Gruppenbild mit Dame beim Italiener in Berlin: Stefan, Tobias und Ulrike

Spät wurde es nicht, denn wir hatten für den nächsten Tag ein umfangreiches Sightseeing-Programm geplant,

das mit Alexanderplatz und Nikolaiviertel begann.









Das menschliche Auge sieht mehr als eine Kamera:

Unsere Fotos sollen nur den Appetit anregen.
Deshalb: Hinfahren und selbst ansehen!
Denn nichts ist besser als das Original.



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Seite aktualisiert: 06.10.2006