Foto-Reisebericht - Reiseführer - Reise-Info
    
Norwegen
    
Über Gudvangen und Flåm nach Kaupanger
    
"Stabkirchen, atemberaubende Bergkulissen und tosende Wasserfälle"

 


Samnanger Kirke nahe Samnanger am Samnangerfjorden
Nach unserem viertägigen Aufenthalt verlassen wir Bergen auf dem "Åsaneveien" und folgen der E16/E39 durch den unter dem Aussichtsberg "Fløyen" verlaufenden Tunnel.

Hinter Åsane folgen wir dann der E16 entlang dem "Sørfjorden" und erreichen über Arna und Trengereid - ab dort dann auf dem Fylkesvei 7 (FV7) - den Ort Samnanger mit der "Årland Kirke" am Samnangerfjorden.

Die Holzkirche wurde 1851 nach den Plänen des Architekten Andreas Grønning erbaut und ersetzte eine Vorgängerkirche aus dem Jahr 1652.


In dem im Jahr 1951 erneuerten Kircheninneren findet man ein Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert und ein Altarbild aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.


Fossenbratte-Wasserfall an der FV7 in Norwegen




Wir folgen weiter der FV7 und erreichen hinter Frøland den 79 Meter hohen Wasserfall "Fossen Bratte".

Zum Fuß des Wasserfalls führt ein am Parkplatz beginnender schmaler Pfad.


Neuschnee auf den Bergen und Altschnee seitlich der FV7 bei Kvamskogen in Norwegen



Vorbei am See "Måvotsvatnet" passieren wir das 400 Meter hoch gelegene Erholungs- und Wintersportgebiet "Kvamskogen".

Hier ist am 21. Mai der Altschnee immer noch nicht ganz abgetaut und auf den umliegenden Bergen ist in der Nacht Neuschnee gefallen.

Dahinter folgt die mautpflichtige Straße durch mehrere Tunnel der Schlucht "Tokagjellet".



Kurz vor Norheimsund erreichen wir den Wasserfall "Steindalsfossen".

Wasserfall Steindalsfossen seitlich der FV7 in Norwegen


Der Fluss "Fosselva" stürzt hier 50 Meter in die Tiefe. Das besondere des Steindalsfossen: Hinter dem Souvenirshop beginnt ein Wanderweg, auf dem man nach wenigen Metern hinter der herunterstürzenden Wasserwand hindurchgehen kann, ohne nass zu werden.


Mit Gras gedeckte Häuser am Hardangerfjord bei Norheimsund



Am Hardangerfjord bei Norheimsund sehen wir die ersten begrünten Hausdächer.

Der Hardangerfjord ist der zweitgrößte der norwegischen Fjorde, und während auf den ihn einrahmenden Bergen wieder Neuschnee liegt, blühen an seinen Ufern die Obstbäume und Blumen.



Auch der Fyksesund...

Hardangerfjord bei Fyksesund in Norwegen

... ist ein Seitenarm des Hardangerfjords.


Im "Landskapspark Fykesund" werden Besichtigungen von Obstgärten, Lachszuchtstationen sowie Kajak- und Klettertouren angeboten. Auch eine Bootsfahrt in die Ortschaft "Botnen" am Ende des Fjords ist möglich. Mangels Straßenanbindung ist Botnen nur per Schiff zu erreichen.


Wasserfall Tvindefossen zwischen Granvin und Vossevangen in Norwegen


Über Ålvig und Kvanndal erreichen wir Granvin wo wir auf die E13 auffahren.

12 Kilometer nördlich von Voss machen wir dann am Wasserfall "Tvindefossen" eine Pause.

Der 115 Meter hohe Wasserfall wird auch "Trollafossen" genannt. Manche Quellen geben auch eine Höhe von 152 Metern an.

Wegen des anhaltenden Regens verzichten wir auf einen Spaziergang hinauf zur Abbruchkante, um nachzumessen; der Pfad beginnt in der Nähe des Tvinde-Campingplatzes.


Holzhäuser von Gudvangen im engen Tal zwischen hochaufsteigenden Bergen


Bei Gudvangen rücken die Berge immer weiter zusammen und auch unsere Straße wird enger.

Und dann steht plötzlich eine kleine Ziege auf der Fahrbahn.

Wie gut, dass wir uns an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h gehalten haben...


Wasserfälle seitlich der E16 bei Gudvangen in Norwegen







Kurz vor der Einfahrt in den 11,2 Kilometer langen und 1991 eröffneten Gudvanga-Tunnel sehen wir auf der rechten Seite der E16 den "Kjelfossen-Wasserfall", der mit einer Gesamthöhe von über 800 Metern zu den höchsten Wasserfällen Norwegens gehört.

Der Kjelfossen wird aus dem Seen "Kjelfossvotni" gespeist und fällt in mehreren Etappen. Die größte freie Fallhöhe des dreiarmigen Wasserfalles beträgt 149 Meter.


Von hohen Bergen umgebene Ortschaft Undredal am Aurlandsfjord in Norwegen
Hinter dem Gudvangatunnelen verlassen wir die E16 und biegen nach links auf Straße 601 ab und fahren in das kleine Örtchen "Undredal" am "Aurlandsfjord".

Begünstigt durch den Golfstrom und die windgeschützte Lage zwischen den hohen Bergen blühen hier an den Südhängen Kirsch-, Apfel- und Birnbäume.

Obstanbau gibt es in Norwegen seit dem 12. Jahrhundert, als Mönche die ersten Obstbäume ins Land brachten.


Stabkirche in Undredal am Aurlandsfjord in Norwegen
In Undredal findet man die kleinste norwegische Stabkirche, die nur knapp 4 Meter breit ist und gerade einmal 40 Personen Platz bietet.

Laut einer Bronzetafel wurde die "Undredal Stavkyrkje" im Jahr 1147 errichtet und zu Beginn des 18. Jahrhunderts umgebaut.

Hier werden auch heute noch Gottesdienste abgehalten.

Betreten können wir das kleine Gotteshaus nicht, denn die Undredal-Stabkirche kann nur zwischen dem 1. Juni und dem 3. August besichtigt werden.



Zurück auf der E16 fahren wir durch den 5 km langen und im Jahr 1985 eröffneten "Flenjatunnelen" ...

Blick auf Flam am Ende des Aurlandsfjorden in Norwegen

... in den Touristenort Flåm am Ende des Aurlandsfjorden, wo gerade das Kreuzfahrtschiff "MSC Sinfonia" einläuft.


Der Aurlandsfjord ist eine der vielen Verästelungen des über 200 Kilometer langen und bis zu 1.300 Meter tiefen Sognefjords, der oft als "König der Fjorde" bezeichnet wird.


Aegir Brewery in Flam am Aurlandsfjorden




Wir parken auf dem Großparkplatz am "Nedre Brekkevegen" am nördlichen Ufer des Flusses "Flåmselvi", den wir auf einer hölzernen Fußgängerbrücke überqueren, um vorbei an der im Wikingerstil erbauten und im Jahr 2011 eröffneten Brauerei "Aegir Brewery & Pub" ...


Furukroa und Restaurant Flamstova in Flam am Aurlandsfjord



... zum "Furukroa-Café" und dem zugehörigen, aus Feldsteinen und Baumstämmen errichteten "Flåmstova-Restaurant" zu gelangen.

Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig für das große Mittagsbuffet, das ausgesprochen lecker ist und pro Person knapp 30 Euro kostet.


Terrasse des Restaurants Flamstova in Flam am Aurlandsfjord





Auf einen Platz auf der großen Holzterrasse direkt am Fjord verzichten wir, denn der Wind pfeift mit Macht und es sieht wieder nach Regen aus.


MSC Sinfonia und Gudvangen-Fähre in Flam am Aurlandsfjord




Nach dem Essen schauen wir uns dann den Ort Flåm an, in dem knapp 500 Menschen leben.

Wir spazieren vom Anleger der Kreuzfahrtschiffe zum Anleger der aus Gudvangen kommenden Fjordfähre, ...


Am Anleger in Flam am Aurlandsfjord






... passieren einige Souvenirshops ...


Ticket-Center der Flambana am Aurlandsfjord

... und erreichen nach wenigen Metern den Endbahnhof der Bahnlinie "Flåmsbana".

Die eingleisige Zweigstrecke der "Bergenbahn" ist die spektakulärste Bahnstrecke in Norwegen und führt von Flåm in die 20 Kilometer entfernte und 865 m höher gelegene Ortschaft Myrdal.

Die zwischen 1924 und 1940 gebaute Flåmbahn hat einen weiteren Superlativ zu bieten: Sie ist die weltweit steilste Eisenbahnstrecke mit der Regelspurweite von 1435 mm, die die bis zu 55 ‰ steilen Steigungen ohne Zahnräder überwindet.

Für die Fahrt nach Myrdal benötigen die mit fünf unterschiedlichen Bremssystemen ausgestatten Züge der Flåmsbana etwa eine Stunde, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 40 km/h.

Unterwegs gibt es mehrere Haltepunkte, darunter der im Jahr 1951 geschaffene Aussichtsplatz am sehenswerten Wasserfall "Kjellfoss".


Hinter dem Kopfbahnhof stürzt der Wasserfall "Brekkefossen" etwa 100 Meter in die Tiefe.


Historische Waggons der Flam sbahn in Flam am Aurlandsfjord





In Bahnhofsnähe sind auch einige historische Eisenbahnwaggons der Flåmsbana abgestellt, die während der Hauptsaison als Cafeteria genutzt werden.



Neben den Bahnhofsgleisen ...

Museum der Flamsbahn in Flam am Aurlandsfjord


... zeichnet das im alten Empfangsgebäude untergebrachte "Flåmsbana Museet" mit seinen Exponaten, darunter eine Original-Elektrolokomotive der seit 1947 eingesetzten Baureihe "EL 9", die Geschichte der Bahnlinie sowie deren technische Realisierung und Weiterentwicklung nach. Der Eintritt ist kostenlos.


Blick auf den Aurlandsfjord in Norwegen

Nach der Besichtigung verlassen wir Flåm und folgen weiter der E16, die vorbei an "Fretheim" zuerst dem Aurlandsfjord folgt.

Hinter der Ortschaft "Jernia Sønnerheim" fahren wir dann in den 24,5 Kilometer langen "Lærdaltunnel" ein. Der längste Straßentunnel weltweit verbindet die Gemeinde Aurland mit dem "Lærdal" und wurde nach einer fünfjährigen Bauzeit am 27. November 2000 eingeweiht.

Für die Fahrt durch den mautfreien Tunnel benötigen wir ungefähr 20 Minuten. Wieder am Tageslicht, biegen wir bei Håbakken rechts ab und erreichen nach 20 Kilometern Borgund im Lærdal.


Visitor-Center der Stabkirche Borgund
Wir parken vor dem "Borgund Stavskirke Visitor Center" und kaufen uns Tickets zur Besichtigung der Stabkirche.

Erwachsene zahlen 80 NOK Eintritt, Studenten und Familien erhalten Vergünstigungen.

Das Besucherzentrum hält auch allgemeingültige Infos zu den norwegischen Stabkirchen vor.

Ihren Namen verdanken diese Kirchen der ureigenen norwegischen Stabbauweise, deren ausgeklügelte Statik wahrscheinlich auf die Schiffsbaukunst der Wikinger zurückgeht.


Die Verwendung von massiven, langen Baumstämmen als tragende "Stäbe" bildet dabei die Grundlage der Konstruktion und ist wahrscheinlich auf den frühen norwegischen Hausbau zurückzuführen.


Stabkirche von Borgund
Die Stabkirche von Borgund wurde um 1180 erbaut. Sie zählt heute zu den schönsten und besterhaltenen des Landes.

Die Kirche überstand die Jahrhunderte weitgehend unbeschadet, weil das hölzerne Ständerwerk auf einem steinernen Sockel errichtet wurde und so vor aufsteigender Staunässe aus dem feuchten Erdreich geschützt war.

Die mit Teer geschwärzte und mit wunderschönen Schnitzereien verzierte Kirche hat ein sechsstufiges, mit Holzschindeln gedecktes und mit Drachenköpfen verziertes Dach.


Innenraum der Stabkirche von Borgund in Norwegen


Die wuchtigen "Stäbe" sind durch Balken und Andreaskreuze miteinander verbunden. Sie tragen das kunstvolle Dach und trennen das Hauptschiff von den niedrigeren Seitenschiffen.

Erstaunlich ist, dass beim Bau des Gotteshauses kein einziger Nagel verwendet worden ist.

Gegenüber dem reich verzierten Hauptportal befindet sich der steinerne Altar aus dem 17. Jahrhundert, der mit einem Altarbild aus dem Jahr 1654 geschmückt ist, das die Kreuzigung Jesu darstellt.

Rechts daneben sieht man die etwa 100 Jahre ältere Kanzel. Das links vom Altar stehende Sakramentshäuschen wurde ebenfalls im 16. Jahrhundert geschaffen.

In das Kircheninnere fällt nur sehr schwaches Licht: Es gibt nur ein einziges kleines Fenster und die während der Besichtigungen offen stehende Eingangstür ist sehr schmal.



Der im 13. Jahrhundert errichtete freistehende Glockenturm steht ...

Stabkirche von Borgund im Laerdal in Norwegen

... zwischen der alten Stabkirche von Borgund und der neuen Kirche aus dem Jahr 1868.


Der die Stabkirche umgebende Friedhof ist neueren Datums: Früher war es üblich, die Verstorbenen unter dem Kirchenboden beizusetzen. Dies wurde im Jahr 1805 gesetzlich verboten und führte zu Bestattungen in unmittelbarer Umgebung des Gotteshauses.


Kirche von Laerdal in Norwegen



Nach der Besichtigung fahren wir auf der E16 durch die malerische Schlucht "Svartegjel" und hinter "Husum" durch den "Seltatunnelen" zurück Richtung "Kaupanger".

Wir passieren die nach den Plänen des Architekten John Alvær im Jahr 1868/1869 erbaute "Hauge-Kirke" in Lærdalsøyri ...


Alte Holzhäuser in Gamle Laerdalsoyri bei Laerdal in Norwegen
... und sehen uns "Gamle Lærdalsøyri" am Lærdalsfjord an, ein Seitenarm des Sognefjords.

Der sehenswerte historische Stadtkern zwischen dem für seinen Lachsreichtum bekannten Fluss "Lærdalselvi" und der Straße RV5 besteht aus etwa 160 alten und unter Denkmalschutz stehenden Holzhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Lærdalsøyri mit seinem nach Leutnant Hans Lem benannten Anleger "Løytnantsbryggja" war damals ein wichtiger Handels- und Verkehrsknoten und über den Sognefjord ganzjährig zu erreichen.



Hinter Lærdalsøyri fahren wir durch den "Fodnestunnelen" bis nach "Fodnes" am "Årdalsfjorden", ...

Auf dem Laerdalsfjorden zwischen Manheller und Fodnes in Norwegen


... wo wir 15 Minuten auf die Fähre nach "Manheller" warten müssen. Die Fjordfähren der Reederei "Fjord1" verkehren tagsüber alle 20 Minuten und benötigen etwa eine Viertelstunde für die Überfahrt, für die wir mit Seniorenrabatt 92 NOK bezahlen.


Kaupanger am Laerdalsfjord in Norwegen

Kurz darauf erreichen wir das malerisch an der Alma-Bucht des Sognefjords gelegene "Kaupanger".

Früher war Kaupanger ein bedeutender Handelsplatz (kaupang = Handelsplatz), bis König Sverre im Jahr 1184 den Ort vollständig niederbrennen ließ, weil sich die Bauern seinen Befehlen widersetzt hatten.

Heute leben in Kaupanger knapp tausend Einwohner.


Sogn Fjordmuseum bei Kaupanger in Norwegen



Das "Sogn Fjordmuseum" am "Kaupangsvegen" nahe dem Fährkai zeigt mit seinen alten Booten und der Sammlung von Fischereiwerkzeugen die Geschichte der Fjordfischerei und des Fährwesens.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine rekonstruierte Schiffsbauer-Werkstatt.


Stabkirche von Kaupanger am Laerdalsfjord in Norwegen

Bekannt ist Kaupanger durch seine im späten 12. Jahrhundert errichtete Stabkirche, die westlich des Fjordmuseums liegt.

Das Hauptschiff wird von 22 "Stäben" getragen, die auf Resten von zwei Vorgängerkirchen aus dem späten 11. und dem frühen 12. Jahrhundert ruhen.

Nach mehreren Veränderungen im Rahmen von Restaurierungen wurde die Stabkirche in den 1960er Jahren wieder in den Originalzustand des 17. Jahrhunderts zurückversetzt.


Die Stabkirche von Kaupanger ist vermutlich die drittälteste Stabkirche Norwegens. Sie ist nur in den Ferienmonaten Juni bis August zu besichtigen.


Vesterland Ferienpark zwischen Kaupanger und Sogndal in Norwegen



Es ist spät geworden, als wir schließlich den zwischen Kaupanger und Sogndal gelegenen "Vesterland Feriepark" erreichen, in dem wir ein Doppelzimmer gebucht haben.

Da die Wintersaison vorbei ist und die Sommersaison noch nicht begonnen hat, ist das Hotel geschlossen, ...


Komfortable Holzhütte im Vesterland Ferienpark zwischen Kaupanger und Sogndal in Norwegen



... aber es wartet auf uns ein voll ausgestattetes Ferienhaus mit geräumigem Wohn- und Schlafzimmer, sauberem Bad und komplett eingerichteter Küche.

Und das Brennholz für den Ofen liegt schon bereit.

Herz was willst Du mehr: Der gemütliche Abend vor dem warmen Kamin ist gesichert...

 



Hier begann unsere Nordkap-Tour ...


... und hier geht es weiter:
Von Sogndal nach Geiranger



Hier finden Sie weitere Infos:
Skigebiet Kvamskogen

Steindalsfossen

Undredal Stavkyrkje

Aegir Brewery & Pub

Flåmstova-Restaurant

Flåmsbana

Flåmsbana Museet

Videos zu Flåm

Lærdaltunnel

Stabkirche Borgund

Fähre Fodnes-Manheller

Sogn Fjordmuseum

Vesterland Feriepark











Das menschliche Auge sieht mehr als eine Kamera:

Unsere Fotos sollen nur den Appetit anregen.
Deshalb: Hinfahren und selbst ansehen!
Denn nichts ist besser als das Original.



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Seite erstellt: 03.09.2015