Foto-Reisebericht
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Am Salzhaff Ostseebad
Rerik
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Unsere Tour um das
Salzhaff herum führt uns von Neubukow aus zum zwischen
Salzhaff und Ostsee gelegenen Ostseebad Rerik, das
mit seinen knapp 2.400 Einwohnern zu den kleinsten
Städten Deutschlands zählt.

Rerik hieß
ursprünglich "Alt Gaarz" und wurde erstmals
im Jahr 1238 urkundlich erwähnt. Alt Gaarz wurde
mehrfach von schweren Sturmfluten überrollt und
war von 1648 bis 1803 gemeinsam mit der Hansestadt
Wismar und der Insel
Poel unter schwedischer Herrschaft. Den Namen
"Rerik" erhielt die Gemeinde mit der Verleihung
des Stadtrechts am 1. April 1938.
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Wir
parken an der parallel zum Salzhaff verlaufenden
Wustrower Straße, von der es nur wenige Schritt
bis zur Haffpromenade sind, ...
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der wir bis zum städtischen Haffanleger folgen,
dessen Gastliegeplätze noch bis Anfang Mai ungenutzt
sind.
Der Strandbereich ist noch vereist
und die "Ostseebad Rerik" liegt fest vertäut
am Anleger. Bald werden ihre Leinen wieder mehrmals
täglich zu Rundfahrten auf dem Haff gelöst und Brautpaare
können an
Bord den Bund fürs Leben schließen.
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Übrigens:
Hier startet auch die Personen- und Fahrradfähre,
mit der Spaziergänger und Radler über das Salzhaff
nach Boiensdorf
und Gollwitz
auf der Insel Poel übersetzen können.
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Betrieb gibt es
in Rerik Mitte März noch nicht: Der
schmucke Haffplatz ist menschenleer...
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und am Fischereihafen herrscht noch winterliche
Ruhe, ...
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die die Fischer ausgiebig an Land genießen.
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Auch
am - noch - strandkorbleeren Ostseestrand jenseits
der schmalen Landzunge sieht man nur ganz vereinzelt
Urlauber.
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Auf
der weit in die Ostsee reichenden, 170 Meter langen
Seebrücke ...
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trotzen einige Feriengäste der sehr frischen Brise
und schauen den geduldig auf einen Biss wartenden
Anglern über die Schulter.
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Wir
bleiben lieber in Bewegung und steigen auf den seitlich
der Seebrücke gelegenen Schmiedeberg.
Der
aufgeschüttete Wall ist der Rest einer slawischen
Burganlage, die einst den Ort und den Ostseezugang
sicherte und die im Laufe der Jahrhunderte nach
und nach von der an der Küste nagenden Ostsee zerstört wurde.
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Von oben hat man
einen tollen Blick...

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auf das Salzhaff, auf die zur Halbinsel Wustrow
führende Landzunge und auf die in die Ostsee ragende
Seebrücke.
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Zur
Landseite hin blickt man auf die Dächer von Rerik,
die vom achtseitigen Turmhelm der Sankt Johannes Kirche
überragt werden.
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Leider
war bei unserem Besuch das dem heiligen Johannes
geweihte Gotteshaus verschlossen.
Die aus
Backsteinen errichtete Pfarrkirche entstand Mitte
des 13. Jahrhunderts.
Die Teilnahme
an einer Führung lohnt sich: In dem barock ausgestalteten
Kircheninneren findet man neben einer prunkvoll
verzierten Kanzel von 1752 auch einen sehenswerten
Altar und eine Orgel aus dem Jahr 1780.
Da
Samstags keine Führungen erfolgen, ...
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... spazieren wir
gemütlich zurück zum Haffplatz...

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und genießen in einem Strandkorb der Haffterrassen
bei ausgezeichneter Scholle und leckerem Dorsch
noch lange den
tollen Blick auf das Salzhaff.
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