Foto-Reisebericht
- Reiseführer - Reise-Info Sylt
Highlights
und Rartitäten
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Hier
möchten wir Ihnen einige fotographische Raritäten zeigen,
die Sie so sicherlich nicht in den Reiseführern über die
Insel Sylt finden. |

Der Spruch "Nordsee ist Mordsee" hat auch in der
Neuzeit seine Gültigkeit, denn selbst modernste Radarsysteme
und satellitengestützte Navigationstechnik können nicht
verhindern, dass auch heute noch Schiffe am Weststrand der
Insel - wie hier bei Wenningstedt - auf Grund laufen.
Deshalb
sollten Sie bei Ihren Strandspaziergängen immer die nötige
Vorsicht walten lassen und einen Strand-Führer anheuern.
Die Kurverwaltungen helfen Ihnen bei der Vermittlung.
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Um das nach Sturmfluten und Schiffsuntergängen in großen
Mengen angeschwemmte Strandgut und Treibholz schnell, umweltfreundlich
und kostengünstig von Strand zu entfernen, setzt die Gemeinde
Wenningstedt statt auf motorisierte Fahrzeuge nun sehr
erfolgreich auf Treibgut-Spürhunde.
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Wir hatten Glück und
konnten einen dieser flinken und geländegängigen Spezialisten bei der schweren
Arbeit beobachten,
die ihm sichtlich Freude bereitete.
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Dass
sich Unfallbekämpfung und Landschaftsschutz nicht gegenseitig
ausschließen, zeigt unsere Aufnahme der gläsernen Fußgänger-
und Radfahrerbrücke über die L 24 bei Wenningstedt.
Nach
erfolgreicher Erprobung sollen auch die hölzernen Rampen
gegen gläserne ausgetauscht werden. Wir finden, dies ist
eine sehr harmonische Symbiose von moderner Architektur und aktivem
Landschaftsschutz.
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Alle gängigen Sylt-Reiseführer berichten
von den beiden Wanderdünen im Norden der Insel nahe List,
verschweigen jedoch die wunderschönen Wanderdünen "Die
Drei
Schwestern", die wir südlich von Braderup am Rande der
Braderuper Heide entdeckten - ein absolutes Muss für alle
Sylt-Touristen.
Betreten sollten Sie die 3
Schwestern allerdings nicht,
denn: Dünenschutz ist Küstenschutz!
Das gilt übrigens
für die gesamte Insel!
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Fahren Sie mit Ihren Kindern unbedingt in
den Hafen von Hörnum. Mit etwas Glück können Sie Ihren Kleinen
dort
anschaulich und kostenlos zeigen, wie wohlbehütet heutzutage junge Schiffe
auf dem Rücken ihrer Mütter heranwachsen, bis sie sich mit eigener Kraft fortbewegen
können.
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Glück brauchen Sie auch, um so wie wir einen Blick in die Strandkorb-Aufzuchtstation im Norden
von Wenningstedt werfen zu können - das Betreten ist Unbefugten
verständlicherweise
nicht erlaubt!
Hier erfahren Sie, wie junge
Strandkörbe im Kreise ihrer Großfamilien heranwachsen und
wie betagte Strandkörbe nach
den unsäglichen Strapazen einer Sommersaison überwintern, um dann
mit
ihren Familien im Rahmen der alljährlichen grossen Strandkorb-Frühjahrswanderung wieder
zum Wenningstedter Strand zu ziehen.
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Vielleicht
verhilft Ihnen ja die Kurverwaltung
zu einem kurzen Einblick. Dort kann man fast alles regeln! Fragen
Sie doch einfach mal ganz nett unter 0 46 51 - 447-0. Stichwort: Strandkorb-Aufzuchtstation!
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Tradition wird auf Sylt großgeschrieben, durchkreuzten doch
viele Sylter als Kapitäne stolzer Frachtschiffe und Walfänger
die Weltmeere.
Deshalb werden Sylter Schüler neben
der altfriesischen Sprache Söl'ring schon im Grundschulalter in den
Grundlagen der Christlichen Seefahrt und der Navigation
unterwiesen.
Das Foto zeigt Wenningstedter Grundschüler
beim Basis-Unterricht am Dorfteich. Fortgeschrittene absolvieren
ihre Aufbau-Seminare natürlich in der viel rauheren Brandung
der Nordsee am Weststrand.
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Wenn
im Winter Nord- und Ostsee zufrieren, gibt es rund um die
Heide zwischen Braderup und Munkmarsch massive Probleme.
Dann kommen sie, auf der Suche nach schneefreien
Heidekräutern und schmackhaften Sträuchern, von Skandinavien
über das Eis auf die Insel herüber: Skandinavische Elche.
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Ein ausgewachsener Elch braucht im Winter täglich
bis zu 12 kg Nahrung. Um diese enormen Futtermengen zu finden, wandern die Elche
gewaltige Strecken. Dabei scheren sich diese hochbeinigen Kolosse weder
um Absperrungen noch Einfriedigungen.
Deshalb warnen
auch auf Sylt an stark frequentierten Elchwechseln wie hier
in Munkmarsch Verkehrsschilder vor den flinken und unberechenbaren
Königen der nordischen Wälder.
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Die
meisten Küstenbewohner dürften die "Larus Ridibundus" kennen,
die im allgemeinen Sprachgebrach auch "Lachmöve"
genannt wird.
In Hörnum entdeckten wir die weit weniger
bekannte Spezies "Warus Ridibundus", oft auch als "Wachmöve"
bezeichnet. Deren sprichwörtliche Wachsamkeit können
Sie sich als Eigentümer einer Edelkarosse zu nutze machen: Auf
dem
unbewachten Parkplatz direkt am Hafen können Sie für die
Dauer Ihrer Schiffstour z.B. zu den Seehundbänken eine
Wachmöve mit der Beaufsichtigung Ihres wertvollen Gefährts
betrauen. Für Cabrio-Fahrer eignet sich dieser exklusive
Service
allerdings nicht. Weitere Infos erhalten Sie im gläsernen
Pavillion.
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Die
Einsatzfahrzeuge von Hafenmeisterei und Küstenschutz sind
zur Zeit statt mit Blaulicht versuchsweise mit rotierendem
Leuchtfeuer ausgestattet.
Bei Ausfällen von Sylter
Leuchttürmen können diese Fahrzeuge rund um die Uhr schnell
und vor allem unabhängig von Fähr- und Shuttlediensten als
mobile Ersatz-Leuchtfeuer eingesetzt werden und so die Sicherheit
der Schiffahrt gewährleisten.
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Bedingt
durch seine Lage im hohen Norden sind auf Sylt: - im Sommer
die Tage deutlich länger und - im Winter die Tage deutlich
kürzer als in unseren gemäßigten Breiten.
Diese
extreme Nordlage wirkt sich natürlich auch auf die Jahreszeiten
auf der Insel aus: - der geometrische Sommer ist
deutlich länger - der geometrische Winter ist ergo deutlich
kürzer als in Zentraleuropa.
Daraus
resultiert, dass die Zeitspanne zwischen Weihnachten und
Ostern auf der Nordsee-Insel aus geologischer Sicht deutlich
näher beieinander liegen als dies bei uns der Fall ist.
Fällt
dann Ostern - wie im Jahr 2005 - sehr früh, bleibt den Syltern
kaum Zeit, den Weihnachtsschmuck gegen den Osterschmuck auszutauschen.
In solchen Jahren wird auf der Insel dann auf Lametta,
Rauschgoldengel und Christbaumkugeln verzichtet und die Weihnachtsbäume
direkt mit bunten Ostereiern geschmückt.
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