Foto-Reisebericht
- Reiseführer - Reise-Info Westerland
auf Sylt Zentrum und
einzige Stadt
der Insel
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Ob man mit dem PKW per Sylt-Shuttle oder mit dem ICE auf die Insel fährt,
man kommt am Bahnhof Westerland an.
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Seit
2001 stehen auf dem Bahnhofsvorplatz die umstrittenen
"Reisenden Riesen im Wind".
Westerland
ist die Metropole der Insel, geliebt wegen des breiten Strandes,
seiner Shoppingmöglichkeiten und seines Nachtlebens, aber
auch verachtet wegen seiner hässlichen Hochhäuser.
Die
Beinamen "Friesen-Monaco" oder "Insel-Manhattan"
sprechen für sich.
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Westerland, ein vergleichsweise junger Ort, wurde im Jahr 1436
von den Einwohnern von Eidum gegründet, deren Dorf eine
schwere Sturmflut zerstörte.
1855 wurde Westerland
zum Seebad und in wilhelminischer Zeit entwickelte es sich
zu DEM Sylter Modebad. Das Kurhaus wurde 1898 eingeweiht.
1905
erhielt der Ort, in dem inzwischen jährlich mehr als 2,5
Millionen Übernachtungen gezählt werden, das Stadtrecht.
Hier findet man auch das einzige Spielcasino der Insel.
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Die
protestantische "Alte Dorfkirche" St. Niels wurde
um 1635 erbaut und dem Schutzpatron der Seefahrer, Nikolaus,
Bischof von Myra, geweiht.
Sie soll teilweise aus
geretteten Überresten der Eidumer Kirche erbaut worden sein.
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Im Zentrum Westerlands liegt die verkehrsfreie
Flaniermeile Friedrichstraße.
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Das "Hotel Stadt Hamburg" gehört zu Westerlands besten
Adressen. Es stammt aus dem Jahr 1869.
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Westerland heißt: Gastronomie pur.
Ob das
"Blockhouse" in der Neue Straße, mit dem Strandkorb
auf dem Balkon...
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... oder die Westerländer "Gosch"-Filiale
in der zentral gelegenen Friedrichstraße, ...
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ob das "Wirtshaus Glöck'l", das daneben liegende
"Alt Berlin" ...
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... oder schräg gegenüber "Leysieffer", Westerlands
kulinarisches Angebot ist riesig.
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In den Wintermonaten dient die kilometerlange Kurpromenade
skandinavischen Raupen und Baggern als Überwinterungs-Domizil.
Hier finden sie vor dem klirrenden und schneereichen
nordischen Dauerfrost Zuflucht.
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Das
Jugendstil-Strandhotel "Miramar" direkt an der
Kurpromenade stammt aus dem Jahr 1903 und kann architektonisch
gefallen...
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ganz im Gegensatz zu den Betonburgen neueren Datums.
Viele
alte Friesenhäuser und Villen fielen in den 50er und 60er
Jahren der Betonbauwut und deren Abrissbirne zum Opfer.
"Ach
Sylt, schön muss es hier einmal gewesen sein."
Diese
Worte von Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Walter
Jens sind deutlich und bestätigen unseren ersten Eindruck
von Westerland.
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