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San Gimignano in der Toskana
  
"Manhattan der Toscana"

 


San Gimignano und die Geschlechtertürme aus der Ebene gesehen



15 der ehemals 72 festungsähnlichen Geschlechter- oder Familientürme ragen noch heute in den Himmel über San Gimignano und zeugen von der Macht und dem Wohlstand der Familien dieser ursprünglich etruskischen Siedlung im 13. Jahrhundert.

Via San Giovanni in San Gimignano



Von den Parkplätzen unterhalb der autofreien Altstadt sind es nur ein paar Schritte bis in die zum Domplatz führende Via San Matteo mit ihren vielen Souvenir-, Wein- und Delikatessläden.

Torre Grossa - 54 m hoher Rathausturm in San Gimignano



Die beiden höchsten Türme der Stadt waren und sind der Rathausturm Torre Grossa mit 54 Metern und der Turm des Palazzo del Podesta mit 51 Metern Höhe. Höher als der Torre des Palazzo del Popolo durfte keines der Turmhäuser der wohlhabenden Familien der Stadt sein, die durch den Handel mit Wolle, Wein und Gewürzen reich geworden waren.

Piazza del Duomo in San Gimignano


Rund um die Piazza del Duomo findet man neben dem Palazzo del Popolo aus dem 13. Jahrhundert sowie dem Palazzo del Podesta aus dem 12. Jahrhundert mit seinen guelfischen Zinnen und dem riesigen Torbogen, dem Voltone, auch die Kirche Santa Maria Assunta aus dem 12. Jahrhundert mit ihren sehenswerten Fresken.

Mittagsgeläut von Santa Maria Assunta:
 

Zwillings-Geschlechtertürme der Familie Salvucci in San Gimignano


Daneben erheben sich die Zwillingstürme der Familie Salvucci.

Die Angehörigen der Guelfen und der Ghibelinen waren nicht nur wohlhabend, sie waren auch äußerst streitsüchtig. Die hohen Geschlechtertürme dienten deshalb den Familien auch als letzte Zuflucht.

Piazza della Cisterna mit Zisterne in San Gimignano
An der ersten öffentlichen Loggia der Toscana aus dem 13. Jahrhundert vorbei erreicht man einen der hübschesten Plätze der gesamten Region: die Piazza della Cisterna, umrahmt von unterschiedlich hohen Palästen, darunter Palazzo und Torre Cetti.

In der Mitte des Platzes befindet sich auf einem mehrstufigen Sockel die namengebende Zisterne aus grauweißem Travertin, aus der seit dem Jahr 1273 die Wasserkübel an Stricken nach oben in die Stadt gezogen wurden. Heute ruhen sich auf den Travertinstufen laufmüde Besucher aus und genießen das Eis aus der Eisdiele an der Ecke - das beste Schokoladeneis, das wir in der Toskana bekamen.

Kloster Sant Agostino in San Gimignano



Im Norden nahe der Porta San Matteo liegt das Kloster Sant Agostino aus dem 13. Jahrhundert mit schönen Fresken, die das Leben des des heiligen Augustinus von seiner Einschulung bis zu dessen Tod und Himmelfahrt nachzeichnen.

Schwarze Madonna im Kloster Sant Agostino in San Gimignano




Auch sehenswert: die Statue einer Schwarzen Madonna sowie die Capella di San Bartolo im Kirchenschiff sowie die Sakristei und der daran anschließende Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert.

Abdeckplatte einer Familiegruft im Kirchenschiff





Abdeckplatte einer Familiengruft im Kirchenschiff.

 



Die Website von San Gimignano finden Sie unter
www.sangimignano.com/sghomei.htm






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