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USA Südstaaten
    
Von Covington nach Apalachicola

 


Morgennebel steigen aus den Seen 




Am frühen Morgen machen wir uns Richtung Florida auf: die ersten Nebel steigen malerisch aus den Seen...



Kürbisse warten auf Haloween



... und auch die schönen Exemplare dieser Kürbisse, die traditionell als Gespensterköpfe für die November-Spuknacht Halloween ausgehöhlt wurden, zeugen davon, dass der Sommer auch hier fast unbemerkt zu Ende gegangen ist.


Hauptstraße in Social Circle




Über Social Circle, das uns als erste US-Stadt wirklich amerikanisch vorkommt ...


englischer Charakter von Jersey




... über Jersey, das mit seiner Idylle wieder an die englischen Siedler erinnert ...


Das County Court House in Madison




... fahren wir über Nebenstraßen am "Madison County Court House" vorbei ...


beeindruckender Kirchenbau




... Richtung Macon, um dort die Interstate 75 zu erreichen, die über gut 1.500 Meilen von Detroit kommend bis hinunter nach Miami führt und die wir bis kurz vor die Grenze zu Florida benutzen.


Bei Valdosta verlassen wir die Interstate und steuern erst einmal zu der direkt danebenliegenden, riesigen Shopping-Mall. Alle Firmen mit Rang und Namen sind in diesem Factory-Outlet-Center vertreten. Wir decken uns sehr günstig u. a. bei Levis Strauss und Ralph Lauren mit überwiegend sommerlicher Freizeitkleidung ein - es ist deutlich wärmer, als wir erwartet hatten, und New Orleans liegt noch ein gutes Stück weiter im Süden!


Sonnenuntergang in der Apalachee Bay

Auf Nebenstraßen erreichen wir, nach einigen Orientierungsproblemen und ohne es zu bemerken, zwischen Quitman und Perry die Grenze von Florida. Zum Glück gab es in diesem Chevi-Van den - ursprünglich etwas belächelten - eingebauten Kompass!

Kurz hinter Panacea an der Apalachee Bay setzt dann die Dämmerung ein. Die Sonne scheint im Saint George Sound zu versinken.


Hut-Restaurant in Apalachicola im Abendlicht

Geschafft! Spät am Abend erreichen wir unser heutiges Tagesziel Apalachicola an der Mündung des Apalachicola River in den Golf von Mexiko. Wir checken für 65 Dollar schnell im Best Western ein, um uns dann sofort auf Nahrungssuche zu begeben. Wir werden ganz in der Nähe fündig: direkt an der Apalachian Bay liegt das HUT-Restaurant mit einer breiten Angebotspalette. Spezialität des Hauses ist frischer Fisch in allen Variationen. Fazit: für 35 Dollar hervorragend gespeist und rundum satt.


Apalachicola bei Nacht


Der nachfolgende Verdauungsspaziergang führt uns durch die romantische Stadt am Penhandle. Am Apalachicola River gelegen, war der 1822 gegründete Ort und sein Hafen einmal ein wichtiger Umschlagplatz für Georgia und Alabama. So wurde hier während des Bürgerkriegs ein Großteil des Nachschubs für die konföderierten Truppen gelöscht.


illuminierte Holzhäuser in Apalachicola




Zahlreiche Holzhäuser aus dem 19. Jahrhundert mit ihren typischen Veranden erinnern an lang vergangene Zeiten der Prosperität durch Baumwolle und Zedernholz.


Fischkutter im hafen von Apalachicola


Nach einer schrecklichen Nacht - ab 2 Uhr am Morgen schellt im Nebenzimmer in längeren Abständen immer wieder ein Wecker, obwohl das Zimmer gar nicht belegt ist - sind wir schon so früh wieder auf den Beinen, dass wir im Morgengrauen den auslaufenden Kuttern im Hafen einen Besuch abstatten. Apalachicola ist in den Staaten berühmt für seine ausgezeichneten Austern.


renovierter Grady Market am Hafen




Anschließend inspizieren wir direkt gegenüber den aufwendig renovierten "The Grady Market".


Golfküste nahe Apalachicola




Zurück im Hotel checken wir aus und setzen unsere Fahrt Richtung New Orleans entlang der Golfküste auf der US 98 in westlicher Richtung fort.







 



Das menschliche Auge sieht mehr als eine Kamera:

Unsere Fotos sollen nur den Appetit anregen.
Deshalb: Hinfahren und selbst ansehen!
Denn nichts ist besser als das Original.



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