Foto-Reisebericht -
Reiseführer - Reise-Info
USA Südstaaten
Blue
Ridge Parkway
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Schon am frühen Morgen
lassen wir die Touristenmetropole Gatlinburg hinter uns. Wir
fahren auf der US 441 über Newfound Gap nach Cherokee im größten
Indianer-Gebiet östlich des Mississippi.
In den Souvenirshops, im Cafe und an der
Tankstelle der 'Cherokee Indian
Reservation' treffen wir auf US-Bürger mit indianischen Gesichtszügen
- die erhoffte indianische Idylle finden wir allerdings nicht.
Eine Bingohalle sehen wir, einen Weihnachts- und einen Vergnügungspark.
Interessant ist das 'Museum of the Cherokee Indian', in dem
die Geschichte der Cherokee dargestellt wird. In der Nähe soll
es noch ein Museumsdorf geben - wir verzichten darauf und fahren
einige Meilen zurück, um in die Natur des Blue Ridge Parkway zu
fahren.
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Die
Landstraßen-ähnliche Panoramastraße - Limit 45 Meilen pro Stunde
-windet sich über 750 Kilometer entlang der Höhenzüge der Appalachian
Mountains. Begonnen wurde der Bau während der Rezession der
dreißiger Jahre als Urform heutiger Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen,
fertiggestellt wurde er in den fünfziger Jahren.
Mit
Panorama ist aber heute nicht allzu viel: das Wetter spielt
uns wieder einen Streich. Dicke Nebelschwaden reduzieren die
Sicht teilweise bis auf 10 Meter.
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Weiterfahren
macht nicht viel Sinn. Also fahren wir das Visitor Center in
Oconaluftee an, treffen auf den ersten und einzigen Schwarzbären
und kaufen den Rangern eine Musikkassette und eine CD mit Mountain
Music ab. Bei einem kleinen Schwätzchen wollen sie uns wohl
Mut machen: "Der Nebel? Der ist in einer Stunde weg."
Wir bleiben skeptisch, fahren aber noch nicht zurück.
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Es
ist windig und kalt geworden hier oben. Das Thermometer zeigt
gerade mal 4 Grad, natürlich Celsius.
Unglaublich aber
wahr: nach gut 45 Minuten lichtet sich dann tatsächlich der
Nebel ...
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und bald darauf klart es ganz auf. Wie gut, dass wir keine Wette
abgeschlossen haben! Wie gut, dass wir abgewartet haben!
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Über
die Höhen des Mount Pisgah folgen wir für etwa 100 Meilen dem
kurvenreichen "Blue Ridge" bis nach Asheville. Immer
wieder halten wir an und genießen die überwältigenden Ausblicke
auf die endlosen und farbenreichen Wälder, die glitzernden Wasserfälle
und Seen, auf wildwachsenden Rhododendron und Oleander ...
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wir erleben eine herrliche Natur im Farbenrausch - aber sehen
Sie einfach selbst ... wie soll man das kommentieren ...
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Für die hundert Meilen benötigen
wir mehr als 8 Stunden - wir können uns einfach nicht satt sehen.
Als wir endlich in Asheville ankommen, ist es schon wieder dunkel.
Wir quartieren uns im Ramada Inn für 70 Dollar die Nacht ein.
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Weitere
Infos zum Blue Ridge Parkway

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