Foto-Reisebericht -
Reiseführer - Reise-Info
USA Südstaaten
New
Orleans am Mississippi River
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New Orleans - Metropole am Mississippi River, The Crescent
City, Voodoo-Hauptstadt, Wiege von Mardi Grass und Jazz, The Big Easy - der
große Leichtsinn.
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 Wir
sind leichtsinnig und quartierten uns im Historic
French Market Inn Hotel im French Quarter ein, der "Guten
Stube" der Stadt. Die limitierten "Special Offers"
sind leider vergeben, das Doppelzimmer im 3. OG direkt neben
dem in der Nacht unüberhörbar lauten Aufzug bietet uns den ersten
Blick auf den Mississippi und die Uferpromenade - und kostet
knapp 110 Dollar pro Nacht. Das im Preis enthaltene Frühstück
im historischen, malerischen Innenhof ist eines der besten
unserer Tour.
Den Chevy stellen wir in einer bewachten
Garage ganz in der Nähe ab, und da bleibt er auch während unseres
gesamten Aufenthaltes. |
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Wir
haben uns vorgenommen, Downtown New Orleans, das Vieux Carré
und den Central Business District zu Fuß zu erkunden.
Ein
erster Rundgang durch diesen Schmelztiegel der Kulturen, dem
neben Franzosen und befreiten Sklaven auch Spanier, Kreolen,
Engländer, Italiener, Iren und Deutsche ihren Stempel aufdrückten, führt
uns von der Decatur Street in Richtung Jackson Square und French
Market.
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Typisch
für das historische New Orleans sind die zum Teil mehr als 200
Jahre alten Häuser mit ihren schmiedeeisernen Balkonen und Arkaden,
ob nun in der Rampart Street, der St. Louis Street ....
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oder der Bourbon Street. Einzigartig ist auch die üppige
und gepflegte Begrünung der Balkone.
Ebenso positiv:
im French Quarter konnte sich bisher keine einzige Fastfood-Restaurant-Kette
einnisten.
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Der
Prachtbau nahe der Canal Street gehört - wen wundert es
- einer Bank.
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Immer
wieder finden wir solche reizvollen Kontraste "alt vor
neu".
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Wir
spazieren die mit Palmen gesäumte, illuminierte Canal Street
hinunter ...
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vorbei an Harrah's Spielcasino mit seinen rhythmischen Wasserspielen
im Takt der Bluesmusik ....
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an den Riverwalk mit seinem Marketplace und dem Brunnen auf der
gerade fertiggestellten "Spanish Plaza".
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Nach
diesem kleinen Rundgang "Downtown New Orleans for Beginners"
sind uns die Dimensionen amerikanischer Großstädte klarer.
Und wir sind uns sicher, dass am nächsten Tag ein weiteres
Paar Socken draufgehen wird.
Wir sind so kaputt, dass
wir noch nicht einmal versuchen, der Preservation Hall, dem
berühmtesten Jazz-Club von New Orleans, einen Pflichtbesuch
abzustatten. Hier finden fast jeden Abend hervorragende Traditional
Jazz Konzerte statt.
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Unser
erstes Ziel am nächsten Morgen ist die nahegelegene St. Louis
Cathedral und der Jackson Square. Das Innere der St. Louis Cathedral,
eine Bischofskirche aus dem 18. Jahrhundert, sollte man sich
nicht entgehen lassen.
Der ehemalige Exerzierplatz mit
dem Reiter-Denkmal für General Jackson ist heute Treffpunkt
von Straßenmusikern, Pantomimen, Gauklern, Eis- und Luftballonverkäufern,
die sich den Wahlspruch der Stadt zu eigen gemacht haben: "Laissez
les bons temps rouler" (laßt es Euch gut gehen). Zwischen
Jackson Square und Jackson Brewery wartet eine Vielzahl von
Pferdedroschken auf fußkranke oder müde Touristen zur Fahrt
durch den weitläufigen Garden District.
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Blick
durch die 'Rue Chartres' in Richtung St. Louis Kathedrale: hier
findet man das im Jahr 1826 erbaute Beauregard-Keyes House und
das von französischen Nonnen 1727 gegründete Ursulinenkloster.
Direkt daneben: die St. Mary's Church von 1780.
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Weitere
interessante Ziele sind Clay House, Haunted House, Gallier House
und das Voodoo Museum in der Dumaine Street. Die Öffnungszeiten
sind sehr individuell! Infos sind beim Tourist Welcome Center
in der Nähe des Jackson Square erhältlich.
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Im
östlichen Teil der Bourbon Street findet man Lafitte's
Blacksmith Shop, eine um 1780 gebaute Schmiede, die von den
Lafitte-Brüdern betrieben wurde. Heute beherbergt das Gebäude
eine Pianobar.
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Einige
Häuser weiter entdecken wir diesen herrlichen Bourbon-Street-Balkon.
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Bei
Tag kann man sich kaum vorstellen, dass die vielbesungene Bourbon Street
mit ihren Bars und Jazzlokalen auch heute noch die Vergnügungsmeile
der Stadt ist. Ein abendlicher Besuch gehört auch für uns zum
Pflichtprogramm!
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