Foto-Reisebericht
- Reiseführer - Reise-Info
Valkenburg
aan de Geul Zur Kasteelruine und zum Wilhelminatoren
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Hauptaufgang
zur "Kasteelruine
Valkenburg" ist der an der Grendelplein beginnende Kasteelsteeg.
Zwei steinerne Löwen bewachen den Zugang zu der Treppe,
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die hinauf zu der großen, vorgelagerten Kasteel-Terrasse
führt, wo man neben einer Grünanlage mit mehreren Springbrunnen
auch ein kleines Café findet, durch das man gegen Zahlung
einer Eintrittsgebühr auch die Burgruine erreichen kann.
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Entlang
des im 15. Jahrhunderts angelegten Wehrganges passieren
wir den Bereich der ehemaligen Fallbrücke und gelangen
zu dem im Nordwesten der Ruine gelegenen Mühlenturm "Molentoren",
der zur Zeit für Renovierungsarbeiten zwar eingerüstet ist...
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aber von dessen Flanke man einen tollen Blick auf die Altstadt mit der Grotestraat hat.
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 Die
auf dem Zwingerfels "Dwingelrot" gelegene
Valkenburg entstand um 1050 und ist die einzige Bergfeste
der Niederlande. In den Folgejahrhunderten wurde Kasteel
Valkenburg durch zusätzliche Wehrtürme und teilweise
auch unterirdische Wehrgänge erweitert und faktisch
uneinnehmbar, denn es überstand mehrere Belagerungen
ohne gravierende Schäden. Das Ende der strategisch
wichtigen Burg Valkenburg ist äußerst ungewöhnlich:
Am 10. Dezember 1672 lässt Wilhelm III. seine eigene
Burg mit Schießpulver füllen und sprengen, damit sie
nicht den heranrückenden französischen Truppen von Ludwig
XIV. in die Hände fällt und gegen Valkenburg verwendet
werden kann. Über Jahrhunderte hinweg diente
die Kasteelruine dann der Bevölkerung als Steinbruch
für den Bau von Wohnhäusern und Kirchen. Seit 1924 ist
die Ruine Eigentum der "Stiftung Kasteel van Valkenburg",
die sich das Ziel gesetzt hat, die Reste der weitläufigen
Ruine zu erhalten. Wir betreten das Burginnere
hinter dem Molentoren...
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und gelangen zur ehemaligen Kapelle, deren Gewölbe von
einer zentralen Säule getragen wurde, deren Reste noch
erkennbar sind.
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Als
nächstes erreicht man den im Jahr 1500 geschaffenen Artillerieraum,
in dem Waffen - später auch Munition - gelagert wurden.
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Beeindruckend
ist die Größe des Rittersaales, den vermutlich Ritter
Dietrich IV. um 1330 erbauen ließ.
Im Untergeschoss
des 30 x 12 Meter großen Gebäudeteils
befanden sich ursprünglich die Küche und Vorratsräume,
der Rittersaal war in dem von Eichenbalken getragenen
Obergeschoss.
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Von
hier oben hatten die Herren von Valkenburg einen tollen
Blick auf ihre Stadt und das Tal der Geul.
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Höchster
Punkt der Kasteelruine Valkenburg ist das Windspiel
auf der nördlichen Außenmauer des Rittersaals,
das den heiligen St. Georg beim Kampf mit dem Drachen
zeigt.
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Der
Südfassade vorgelagert ist eine kleine Grünfläche, von
der aus man...
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eine schöne Sicht auf den Cauberg mit der Gemeendegrot...
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und das über dem Kurpark liegenden Casino von Valkenburg
hat.
Das "Holland Casino Valkenburg" wurde 1977 eröffnet,
es war nach dem im Jahr davor eingeweihten Spielcasino in
Zandvoort und noch vor den bekannten Casinos in Scheveningen
und Amsterdam das zweite Haus dieser Art in den Niederlanden überhaupt.
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Wir genießen
noch einmal...

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den Blick
von der Kasteelruine auf die Stadt...
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und machen uns dann auf den Weg zu unserem nächsten
Ziel, dem "Wilhelminatoren" auf dem Heunsberg.
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Wir
folgen dem ansteigenden Daalhemerweg und passieren die
"Fluweelengrot", in der man 1937 einen geheimen Zugang
zur Burgruine entdeckte und die den Einwohnern von Valkenburg
seit Jahrhunderten
als Zuflucht diente.
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Auf
der gleichen Straßenseite liegt wenige hundert Meter
weiter die "Steenkolenmijn Daalhemergroeve", ein Modellbergwerk,
in dem seit 1917 mittels authentischer Geräte und Werkzeuge
der südlimburgische Bergbau dargestellt wird.
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Über
den Heunsbergerweg fahren wir zum Parkplatz unterhalb
des "Wilhelminatoren". Hier, außerhalb der Stadt, ist
das parken deutlich günstiger: Ein Tagesticket kosten
2 Euro.
Der 30 Meter hohe Wilhelminatoren
wurde 1906 als Aussichtsturm errichtet und verfügt über
ein Café-Restaurant mit einer großen, einladenden Terrasse.
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Adrenalin-Junkies
kommen hier oben auch auf ihre Kosten,
sie können sich nachmittags ausgesprochen luftig
betätigen.
Übrigens: Die dritte Seilnutzung ist kostenlos!
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Unterhalb
des Wilhelminatoren endet der aus der Stadt heraufführende
Sessellift und hier kann man seine Rodelkünste auf einer
350 Meter langen Sommerrodelbahn testen.
Schleppen muss
man die Rodelschlitten nicht, am Ende der kurvigen Fahrt
wird man mit ihnen wieder nach oben gezogen.
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Am
Rücken des Heunsberges liegt auch der "Themapark
Sprookjesbos", eine interessante Mischung aus Freizeit-
und Westernpark.
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Bevor
wir wieder ins Tal der Geul hinunterfahren, um uns die
Umgebung von Valkenburg anzusehen, gönnen uns auf der
Terrasse des Wilhelminatoren zwei Café mit Vlaai und
Blick auf Ruine und Stadt Valkenburg.
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