Wettersteingebirge (4)



    Adolf-Zoeppritz-Haus (Kreuzeckhaus)

    1652 m mit dem Talort Garmisch-Partenkirchen.


    Es ist ein Ausgangspunkt für die Besteigung der 2620 m hohen Alpspitze. Im Jahre 1906 errichtete die AV-Sektion Garmisch-Partenkirchen unter dem damaligen Vorsitzenden Adolf Zoeppritz auf dem Kreuzeck, einer der Alpspitze nördlich vorgelagerten Almhochfläche, ihr erstes Berghaus. Noch vor der Einweihung beschloß man zur bleibenden Erinnerung und wegen seiner Verdienste, das Haus Adolf-Zoeppritz-Haus zu nennen. Die Gesamtkosten beliefen sich damals auf 30.000 Mark. Schon 1912 mußte wegen des starken Besuchs ein Nebengebäude errichtet werden. Nach der Eröffnung der Kreuzeckbahn 1926 wurde nach Plänen von Architekt Ostler das Hauptgebäude großzügig erweitert. 1930 wurde das Schlafhaus südwestlich vom Hauptbau errichtet. Die vielen kleineren Um- und Ergänzungsbauten sollen unerwähnt bleiben.
     

Adolf-Zoeppritz-Haus (Kreuzeckhaus) im Wettersteingebirge mit dem Talort Garmisch-Partenkirchen


    Für militärische Zwecke wurde das Haus 1942 beschlagnahmt und für den allgemeinen Besuch geschlossen. Nach dem Kriege stand es ausschließlich der amerikanischen Besatzungsmacht zur Verfügung. Erst 1955 wurde das Haus der Sektion nach fast 14- jähriger Fremdnutzung wieder zurückgegeben. Das Haus ist ganzjährig bewirtschaftet mit Ausnahme bei der Seilbahnüberholung. Seit einigen Jahren gibt es einen Klettersteig ab dem Osterfelderkopf, der sich Alpspitz-Ferrata-Klettersteig nennt. Ein Öko-Lehrpfad mit dem Ausgangspunkt Zoeppritz-Haus wird derzeit (1993) eingerichtet.


    Neben der Alpspitze werden der Höllentorkopf (2149 m) und der Hochblassen (2703 m) von hier begangen.


Weitere Infos:
www.digiberg.de/ 




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