Die kleine Notunterkunft ist, wie auch die
Gruttenhütte, im Besitz der Sektion "Turner-Alpen-Kränzchen" in
München im DAV. Das Hüttchen wurde benannt nach dem Steinmetzmeister und
Münchner Stadtrat Karl Babenstuber, der 1872 Mitbegründer der Sektion war.
Hier war er ein reges Vorstandsmitglied mit den Funktionen als Schatzmeister,
Schriftführer, Bücherwart und Beisitzer. 1897 wurde er zum Ehrenmitglied
ernannt. Babenstuber war der Hauptinitiator zur Aufstellung des ersten Metallkreuzes
auf der Ellmauer Halt am 30.6.1883, das bis in die 50er Jahre dieses Jahrhunderts
stand hielt. Er regte auch an, unter der Ellmauer Halt ein Gipfelhüttchen
aufzustellen. Am 26.7.1894 konnte es eingeweiht werden. Schon 1902 wurde
ein Neubau an der alten Stelle fällig, das man zu Ehren des Ersterbauers
"Babenstuber-Hütte" benannte. 1983 wurde ein abermaliger Neubau
notwendig. Man setzte es jetzt aber etwas tiefer, um der Blitzgefährdung
zu entgehen. Am 30.10.1908 verstarb Karl Babenstuber, der auch ein ganz
exzellenter Bergsteiger war.

Die Gruttenhütte hat ihren Namen von dem nahe
gelegenen Gruttenkopf erhalten. Weitere Bergziele von der Gruttenhütte sind
neben der Ellmauer Halt der Treffauer (2305 m), Tuxeck (2226 m), Hintere
Goinger Halt (2195 m) sowie die Vordere und Hintere Karlspitze (2281 m).
Weitere Infos:
www.bergsteigen.at