Julische Alpen Slowenischer Teil (58)



    Bogatin-Hütte
    1513 m, mit Zugang vom Wocheiner See bzw. Hotel Vogel.


    Diese Hütte liegt auf der Hochalpe Planina na Kraju. Der slowenische Name ist Koca pod Bogatinom. Während des 1. Weltkrieges beherbergte sie ein österreichisches Abschnittskommando. Sie ist u.a. Ausgangspunkt für die Besteigung des kleinen Bogatin (1977 m) und des großen Bogatin (2008 m).


    Die
    Zlatorog-Sage steht in engem Zusammenhang mit dem Berg Bogatin. In diesem wurde eine Grotte mit verborgenen Schätzen vermutet. Nach Baumbach, der die Sage in Verse kleidete, läßt sich die Grotte nur mit dem goldenen Gehörn des weißen Gamsbocks Zlatorog öffnen. Es sei jedoch äußerst schwierig bis zum Hort des Bogatin vorzudringen, da dieser zudem von einer eifersüchtigen, abschreckenden Schlange mit drei Köpfen bewacht wird. Nur derjenige, dem es gelingt, dem Ungetüm den mittleren Kopf abzuschlagen, gewinnt den Schatz. Dieser Glückliche darf aber nur soviel nehmen wie er unbedingt braucht. Wer sich mehr nimmt, wird durch das Gewicht des Goldes in einem gewaltigen Abgrund umkommen.
     

Bogatin-Hütte mit Zugang vom Wocheiner See, Julische Alpen Slowenischer Teil


    Tatsächlich ist im Berg Bogatin eine Grotte zu finden, ähnlich einer Kirche mit gewölbter Decke. Vermutlich wurde schon zu Zeiten der Römer, danach im Mittelalter und auch noch später nach Golderzen gesucht. Ein Schutt- und Geröllhang unterhalb der Grotte deutet darauf hin.


Weitere Infos:
www.huetten-biwaks.com




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