Ortlergruppe (48a)



    Casati-Hütte
    3254 m am Langfernerjoch mit dem Ausgangsort S. Caterina / Valfurva.


    Die 1922-1923 erbaute Schutzhütte wurde nach dem im 1. Weltkrieg gefallenen italienischen Offizier Gianni Casati benannt. Das Bauwerk ist längst keine Hütte mehr, sondern ein gewaltiges Schutzhaus.


    Hüttenvorgänger war die Hallesche Hütte (3133 m) unter dem Eisseepaß, deren Einweihung man am 20.8.1897 beging. Bei Ende des 1. Weltkrieges wurde die Hütte der DuOeAV-Sektion Halle an der Saale durch Brand zerstört. Sie war damals neben dem Becherhaus die zweithöchst gelegene Hütte in den Ostalpen. An einen Neuaufbau war nach dem verlorenen 2. Weltkrieg nicht zu denken. Die Steine des alten Schutzhauses wurden später beim Neubau der Casati-Hütte verwendet.
     

Casati-Hütte am Langfernerjoch in der Ortlergruppe miit St. Caterina / Valfurva als Ausgangsort


    Die neue Casati-Hütte wurde mehrfach vergrößert und modernisiert. Es ist heute kein Schutzhaus mehr, sondern eher ein Hotel mit 70 Zimmern. Seit dem Sommerskilauf am Cevedale geht die Bedeutung als Bergsteigerunterkunft immer mehr zurück. Den bergsteigenden Besuchern werden zur Nächtigung meist Matratzenlager angeboten.


    Erbauer und Betreiber der Casati-Hütte ist die Sektion Mailand des CAI. Tourenziele sind u.a. Cevedale (3769 m), Hintere Zufallspitze (3757 m), Suldenspitze (3376 m) und Eisseespitze (3243 m).


Weitere Infos:
http://www.seilschaft.it/huetten 20casati.htm




Seite weiterempfehlen






noch oben
 

Home