Julische Alpen Italienischer Teil (58)



    Celso-Gilberti-Hütte (Rifugio Celso Gilberti)
    1850 m, in der Kanin-Gruppe.


    Die auf der Nordseite des Kanin liegende Schutzhütte hat die Talorte Raibl und Chiusaforte. Sie liegt unter dem Prevela-Graben, dient im Sommer den Bergsteigern und im Winter den zahlreichen Wintersportlern. 1934 wurde die Hütte als Ersatz für die am Bila-Pec-Sattel gelegene alte Kanin-Hütte erbaut. 1944 wurde das Bauwerk zerstört und 1950 von der CAI-Sektion Udine wieder aufgebaut. Erweiterungen waren 1964 und 1970 erforderlich.

    Ihren Namen erhielt sie von dem aus dem Friaul stammenden und in Mailand lebenden italienischen Bergsteiger und Extrem-Freikletterer Celso Gilberti, dem eine Reihe von Erstbesteigungen gelangen und der mehr als vierzig neue Routen kletterte. Im Alter von 23 Jahren stürzte Celso Gilberti am 11. Juni 1933 an der Paganella tödlich ab.
     

Celso-Gilberti-Hütte in der Kanin-Gruppe, Julische Alpen Italienischer Teil mit Raibl und Chiusaforte als Talort
 Rifugio Celso Gilberti im August 2000


    Eine 1971 erbaute Seilbahn vom Nevea-Paß (1140 m) verkürzt den Zugang auf ¼ Stunde. Der Hüttenberg ist der Mte. Kanin (2587 m).
     








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