Totes Gebirge (15)



    Dümlerhütte
    1495 m, auf der Stofferalm, mit den Talorten Windischgarsten und Roßleithen.


    Die Sektion TK Windischgarsten des ÖAV wurde 1880 gegründet. Der Lehrer Max Dümler stellte in der Hauptversammlung seiner Sektion am 18.12.1893 den Antrag zur Erbauung einer Schutzhütte auf der Stofferalm am Warscheneck. Der Bau wurde beschlossen und konnte nach Überwindung vieler Schwierigkeiten am 15.8.1894 als „Warscheneck-Schutzhaus“ feierlich eröffnet werden.


    Max Dümler (1855-1896) war ein besessener Bergsteiger, aber kein Kletterer. Im Toten Gebirge war er zu Hause. Sein Lieblingsberg war das 2388 m hohe Warscheneck, das auch der Hüttenberg ist. Dümler war Ankurbler des Fremdenverkehrs in diesem Raum. Zeichnerisch war er sehr begabt. Er schuf Panoramen und machte Illustrationen zu Fremdenführern und Landkarten. Beim Bau der Hütte legte er selbst Hand an, auch markierte er viele Wege.
     

Dümler-Hütte auf der Stofferalm, Totes gebirge, mit den Talorten Windischgarsten und Roßleithen


    Im Jahr 1902 ehrte die Sektion Windischgarsten ihr inzwischen verstorbenes Mitglied, den Bergfreund und Heimatforscher durch die Umbenennung der Schutzhütte auf den Namen „Dümlerhütte“. 1923 erwarb die Sektion Touristenklub des DÖAV Linz das Bauwerk und nach mehrmaligen Erweiterungen, zuletzt 1927/28, wurde es in den heutigen Zustand gebracht. Erwähnenswert ist noch, daß Max Dümler mit dem Apotheker Emil Zeller (siehe auch Zeller-Hütte) eng befreundet war.


    Weitere Bergziele sind neben dem Warscheneck (2388 m) die Rote Wand (1798 m) und der Tote Mann (2132 m).


Weitere Infos:
www.pyhrn-priel.com




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