Rottenmanner- und Wölzer Tauern (45c)



    Edelrautehütte
    1725 m, mit dem Talort Trieben bzw. Hohentauern als Ausgangspunkt.


    Die auf der Scheibalm gelegene, ganzjährig geöffnete Hütte wurde 1926 von der Wiener Sektion Austria erbaut. In den Nachkriegsjahren wurde die aus Holz errichtete Hütte durch einen steinernen Anbau erweitert. Als Namengeber wurde die Alpenblume „Edelraute“ gewählt.
     

Edelrautehuette in den Rottenmanner- und Wölzer Tauern mit dem Talort Trieben bzw. Hohentauern


    Die Edelraute ist eine gelb blühende bis zu 30 cm hohe, graufilzig behaarte, aromatisch riechende Alpenpflanze, die von Juni bis September blüht. Sie gehört zur Gruppe der Artimisien und wird u.a. als Arznei- und Likörzusatz verwendet. Man findet sie in Felsspalten, Felsschutt, auf Silikat und Kalkschiefer, meist über 2000m. Es gibt neben der Echten Edelraute noch ähnliche Arten: die Glänzende-, die Wollige- und die Felsige Edelraute und schließlich noch die Gletscher-Edelraute.


    Eine Hütte mit gleichem Namen gibt es noch in den Zillertaler Alpen.


    Gipfelziele sind Hauseck (1982 m), Großer Bösenstein, auch Großer Pölsenstein genannt (2448 m), Hochhaide (2363 m) und Sonntagskarspitze (2350 m).


Weitere Infos:
www.edelrautehuette.at




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