Dolomiten (52)



    Franz-Schlüter-Hütte
    2297 m, am Kreuzkofeljoch zwischen dem Villnös- und Abteital mit den Talorten St. Magdalena, Campill und Untermoi.


    Der Bergsteiger Johann Santner aus Bozen (Erstersteiger der Santner-Spitze am Schlern) regte den Bau einer Unterkunft am Kreuzkofeljoch an und hatte wenig Mühe, den Kommerzienrat Franz Schlüter aus Dresden, der im August 1895 erstmals dort verweilte, zu überzeugen, daß ein Schutzhaus in diesem Joch dem Tourismus viele Vorteile bringen würde. Schlüter finanzierte den Bau, für den Baumeister Richard Neisse die Pläne fertigte.


    Den Bau selbst führte Baumeister Eppacher aus, der zuvor bereits die Schwarzenstein-Hütte für die Sektion Leipzig des DuOeAV erbaute. Die Übergabe des Hauses von Seiten des Bauherrn an die Sektion Dresden des DuOeAV erfolgte am 6.8.1897.
     

Franz-Schlüter-Hütte am Kreuzkofeljoch in den Dolomiten mit Talorten St. Magdalena, Campill und Untermoi


    Das Schutzhaus liegt in einer landschaftlich wie touristisch besonders schönen Dolomitengegend und dient vor allem der Besteigung des prächtigen Peitlerkofels (2875 m) und des Zendleser Kopfes (2422 m).


    Wegen des starken Hüttenbesuches erfolgte 1908 ein Zubau. 1919 wurde die Hütte vom italienischen Staat enteignet und zunächst der Sektion Genua des CAI übergeben. Später kam sie an die Sektion Brixen des CAI, wohl der Nähe wegen, die sie auch heute noch bewirtschaftet und baulich unterhält. 


Weitere Infos:
www.enrosadira.it




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