Ankogelgruppe (44)



    Frido-Kordon-Hütte

    1649 m, unter dem Stubeck mit Gmünd als Talort.


    Diese Schutzhütte, deren Besitzer die Sektion Gmünd des OeAV ist, wurde nach dem Begründer und langjährigen Obmann des Zweiges Gmünd des DuOeAV benannt. Apotheker Magister Frido Kordon, geboren am 15.9.1869, verstorben am 17.12.1944, war als begeisterter Bergsteiger auch alpiner Schriftsteller. Er war an der Herausgabe mehrerer alpiner Führerwerke beteiligt. Kordon veranlaßte die Herausgabe der ersten Karte der Ankogel-Hochalmspitzgruppe im Maßstab 1:50.000. In zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften machte er auf die um Gmünd liegenden Berge aufmerksam. Besonders die Hochalmspitz-, Hafner- und Reißeckgruppe hob er hervor und regte die Alpenvereinssektionen zum Bau von Schutzhütten in den östlichen Tauern an. Er hatte hiermit auch Erfolg.


    Frido-Kordon-Hütte unter dem Stubeck in der Ankogelgruppe mit Gmünd als Talort


    Als erste Hütte wurde 1899 die Osnabrücker-Hütte im Großelendtal gebaut. 1904 folgte die Gmünder-Hütte in der Schönau, die zuvor als Jagdhütte Verwendung fand. Die Gießener-Hütte in der Hohen Göß kam 1913 hinzu und zuletzt die Kattowitzer-Hütte am Hafner im Jahr 1930. Die Schutzhütte, die seinen Namen trägt, wurde 1937 hauptsächlich wegen des neu aufkommenden Skisportes erbaut. Initiator des Baues war der 1904 geborene Alois Meißnitzer, der Ehrenvorsitzender der Sektion Gmünd des OeAV war.
     

Frido-Kordon-Hütte in der Ankogelgruppe


    Die Hintere Schwarze Schneid (3090 m) im Gebiet der Hochalmspitze wurde 1920 von der Sektion Gmünd in 'Kordonspitze' umbenannt, sie kündet seinen Namen in allen Karten.


    Der Hüttenberg ist das Stubeck (2365 m). 


Weitere Infos:
Frido-Kordon-Hütte




Seite weiterempfehlen






noch oben
 

Home