Julische Alpen Italienischer Teil (58)



    Guido-Brunner-Hütte
    ( Rifugio Guido Brunner ),
    1432 m, in der Wischberg-Gruppe (Provinz Friaul/Julisch-Venetien).


    Der Zugang erfolgt von Raibl durch das Weißenbachtal, einem nördlichen Seitental des Seebachtales.


    Früher diente das Bauwerk dem König von Sachsen als Jagdhütte. Im 1. Weltkrieg soll hierin eine österreichische Befehlsstelle untergebracht gewesen sein. Später war sie Diensthütte der Forstverwaltung Tarvis. Hiernach pachtete die Sektion Triest des CAI die Hütte und 1943 kaufte sie diese an. Nach gründlicher Renovierung wurde sie 1949 als Selbstversorgerhütte wieder eröffnet. Namengeber war Guido Brunner, ein im 1. Weltkrieg gefallenes Sektionsmitglied.
     

Guido-Brunner-Hütte in der Wischberg-Gruppe, Julische Alpen Italienischer Teil, Provinz Friaul Julisch-Venetien


    Heute wird die Hütte kaum noch aufgesucht, da die Inneneinrichtung nicht mehr komplett ist. Zwei je 1½ Stunden Gehzeit höher gelegene Biwakschachteln der Sektion Görz (Goriza) des CAI werden dafür besser angenommen.




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