Randgebirge östlich der Mur (47)



    Johann-Waller-Hütte
    1200 m, am Schökel, Talorte sind Buch und St. Radegund.


    Diese Hütte ist eine Selbstversorgerhütte und gehört der Ortsgruppe Graz des TVN. Anlaß zum Bau gab ein Erbe des Angestellten der Puchwerke, Johann Waller, das er zu gleichen Teilen den Kinderfreunden und den Naturfreunden hinterlassen hat. Es war ein Betrag von 43.000 öS, in den dreißiger Jahren eine nicht unbedeutende Summe.
     

Johann-Waller-Hütte am Schökel im Randgebirge östlich der Mur mit den Talorten Buch und St. Radegund
 Johann-Waller-Hütte im September 1993


    Nach dem Erwerb der einstigen "Spinnerwiese" konnte 1932 mit dem Bau begonnen werden. Am 10.9.1933 fand die Eröffnung statt, obwohl sie behördlicherseits verboten wurde. Trotz der Anwesenheit von bewaffneten Gendarmen fanden sich bei schlechtem Wetter über tausend Freunde ein.


    Die Ortsgruppe konnte sich nur kurze Zeit an ihrem Besitz erfreuen, denn nach dem Februarputsch 1934 wurden die Vermögen und Besitzungen der Naturfreunde beschlagnahmt. In der Zeit des Nationalsozialismus hatte der "Deutsche Jugendherbergsverband" die Hand auf die Hütte gelegt. Erst nach 1945 konnten die Grazer Naturfreunde die Hütte wieder in Besitz nehmen und weiter ausbauen.


    1976 wurde die Hütte unter dem Obmann Johannes Miggitsch erweitert und modernisiert.



Weitere Infos:
http://www.tourenwelt.info/








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