Glocknergruppe (40)



    Karl-Volkert-Haus

    2154 m, an der Großglockner-Hochalpenstraße gelegen mit den Talorten Heiligenblut und Fusch/Ferleiten.


    Dieses Schutzhaus wurde 1928 von den Naturfreunden samt Grundstück erworben. Zuvor hieß das Haus "Marienhöhe". Bis 1934 wurde es vom TVN bewirtschaftet. Anschließend wurde die Organisation TVN wegen den politischen Ereignissen verboten und das Haus wurde enteignet. Bis zur Wiedergutmachung im Jahr 1947 war das Haus im Besitz der Firma Porr, die damals bei dem Bau der Glocknerstraße mitwirkte. Nach der Befreiung Österreichs erfolgte die Rückgabe des Hauses an den Touristenverein "Die Naturfreunde".


    In den Jahren 1951-1953 erfolgte ein großzügiger Um- und Ausbau des Hauses. Die feierliche Wiedereröffnung fand im Juli 1954 statt, und hierbei bekam es den Namen Karl-Volkert-Haus. Zu dieser Zeit hatte der TVN bereits 128 Hütten in allen Teilen der österreichischen Alpen.
     

Karl-Volkert-Haus in der Glocknergruppe mit den Talorten Heiligenblut und Fusch/Ferleiten


    An der Bausubstanz des Hauses wurde bis heute nichts verändert. Bis 1981 bewirtschaftete der TVN das Haus. Aus wirtschaftlichen und vereinspolitischen Überlegungen verkaufte man das Haus an den damaligen Pächter, der es als Familienbetrieb hauptsächlich als Restaurant für Durchgangsgäste führte.


    Der Namengeber des Hauses, Karl Volkert, war ein Goldschmied aus dem Schwabenland, der auf der Walz in den 90-er Jahren des 19. Jahrhunderts nach Wien kam. Volkert war Mitbegründer des Touristenvereins "Die Naturfreunde". Sein bleibendes Verdienst ist, den arbeitenden Menschen die Schönheiten der Bergwelt erschlossen zu haben. 


Weitere Infos:
www.grossglocknerblick.com




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