Julische Alpen Slowenischer Teil (58)



    Krn-Hütte
    ( Gomišckovo zavetišce na Krnu )
    2182 m, auch Gomišcek-Hütte genannt, in der Krn-Gruppe und den Wocheiner Bergen mit dem Talort Kobarit (Karfreit) oder besser vom Bergdorf Krn oberhalb des Isonzotales.


    Die Schutzhütte mit bescheidener Bewirtschaftung steht südlich des 2245 m hohen Krn-Gipfels, der zugleich der Hüttenberg ist. Sie war ehedem eine Unterkunft des italienischen Heeres aus dem 1. Weltkrieg. 1951 hat das Bauwerk der Slowenische Bergsteigerverband (Planinska Zveza Slovenije) PZS erworben und zu einem alpinen Stützpunkt für die Besteigung des Krn (Monte Negro) eingerichtet.
     

Krn-Hütte, auch Gimiscek-Hütte, Julische Alpen Slowenischer Teil in der Krn-Gruppe und den Wocheiner Bergen oberhalb des Isonzotals


    Im 1. Weltkrieg wurde der stark umkämpfte Gipfel 1916 von den Italienern eingenommen, da die ungarische Besatzung schlief. Bis zur großen Durchbruchsschlacht 1917 war hier das äußerste östliche Bollwerk der italienischen Isonzofront.


    Der Krn-Gipfel, den man in ¼ Stunde erreicht, ist einer der lohnendsten Aussichtspunkte der Julier. Man kann fast die ganze italienische und jugoslawische Kette der Julischen Alpen überblicken. Bei klarer Sicht sieht man sogar bis zur Adria. Hütteneigentümer ist die Sektion Nova Gorica (Neu- Görz) des PZS. Seit einiger Zeit trägt die Hütte den Namen des jugoslawischen Freiheitskämpfers "Gomišcek". Offizieller Name: Gomišckovo zavetišce na Krnu.




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