Schon gleich nach dem 1. Weltkrieg wollte der
Turnverein "Germania Wartberg" eine Hütte auf der Stanglalpe
bauen. Die Waldgemeinschaft übergab den Baugrund und spendete auch
das erforderlich Bauholz, nachdem alle Vorbereitungen zum Hüttenbau
abgeschlossen waren. Wegen fehlender Geldmittel arbeiteten die Turnvereinsmitglieder
jeden Sonntag mit großem Eifer und Einsatz am Objekt. 1927 war es
dann soweit, daß man die Hütte, die man zunächst "Turnerheim"
nannte, eröffnen konnte.

Leopold-Wittmaier-Hütte
im Winter 1989
Nach Gründung der Sektion Wartberg des
OeAV im Jahre 1951 übernahm diese etwas später die Schutzhütte.
Da das Bauwerk in den Kriegsjahren demoliert und ausgeplündert wurde,
setzte man es allmählich wieder instand und vergrößerte
es.

Die Vorbereitungsarbeiten waren 1955 abgeschlossen.
Sodann wurden von den Sektionsmitgliedern in deren Freizeit mehr als 5.000
freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Im Jahr 1958 konnte man das Bauwerk
einweihen. Den Namen erhielt die Hütte nach dem damaligen
Obmann des Turnvereins, Schuldirektor Leopold Wittmaier.
Eine Hüttensanierung und einen Umbau des
Matratzenlagers nahm man 1975 vor.
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www.bergsteigen.at