Goldberggruppe (42)



    Marie-Valerie-Haus
    1588 m im Naßfeld mit dem Talort Böckstein.


    Das Naßfeld, heute oft nur mehr als "Sport-Gastein" bekannt, wurde schon im 14. Jahrhundert als Alm genannt, war in Bergsteigerkreisen ein bekanntes Ausgangsgebiet und sollte der erste Platz für viele schöpferische Maßnahmen werden.


    Am Sonnwendtag 1889 wurde das vom Zweig Bad Gastein des DuOeAV gebaute Schutzhaus eröffnet. Man gab ihm den Namen Marie-Valerie-Haus in Verehrung der Erzherzogin mit gleichem Namen. Marie-Valerie war die jüngste Tochter der österreichischen Kaiserin Elisabeth (1837-1898), genannt „Sissi“ und des Kaisers Franz-Joseph (1830-1916). Marie-Valerie erblickte am 22.04.1868 in der ungarischen Stadt Ofen das Licht der Welt und wurde deshalb in Österreich auch "das ungarische Kind" genannt. Im Alter von 22 Jahren vermählte sie sich mit dem Erzherzog Franz Salvator von Österreich-Toskana. Marie Valerie galt als warmherzig und mildtätig. Nach dem Tod ihres Vaters erkrankte sie an Krebs und verstarb am 6.09.1924.
     

Marie-Valerie-Haus im Naßfeld der Goldberggruppe mit dem Talort Böckstein


    Das Haus wurde mehrmals erweitert, ist in Privatbesitz und ganzjährig bewirtschaftet. Heute ist es als Ausflugslokal anzusehen.


Weitere Infos:
www.dav-huettensuche.de




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