Stubaier Alpen (31)



    Müllerhütte
    3148 m, unweit des Pfaffennieder mit den beiden Talorten Ranalt oder Maiern im Ridnauntal/Südtirol.


    Die erste Hütte am Pfaffennieder wurde von Professor Carl Müller aus Teplitz nach eigenem Entwurf und mit eigenen Mitteln 1891 erbaut. Müller war ein wohlhabender, bergbegeisterter Mann mit völlig neuen, revolutionären Ideen. Ein Jahr später mußte ein Schlafraum angebaut werden. 1894 geht die Hütte in den Besitz der DuOeAV-Sektion Teplitz über, die wenig unterhalb eine neue Müllerhütte baut und 1909 eröffnet.


    Th. Grohmann übernimmt 1911 die Hütte mit der auf dem neuen Haus lastenden Schuld in Höhe von 940 Kronen. 1917 wird das Bauwerk in Kaiser-Franz-Schutzhaus umbenannt. Eingebürgert hat sich der neue Name aber nicht. Die Sektion Bozen des CAI übernimmt das Haus 1923. In den darauffolgenden Jahren verfällt die Müllerhütte immer mehr.
     

Müller-Hütte nahe des Pfaffennieder in den Stubaier Alpen mit den Talorten Ranalt oder Maiern im Ridnautal in Südtirol


    Die neue Hütte ist ein außen verschindelter, zweistöckiger Steinbau. Im wesentlichen ist sie so geblieben, wie sie 1909 erbaut wurde. Das Schutzhaus, der CAI-Sektion Bozen gehörig, war nach dem Kriege jahrelang geschlossen; es ist aber längst wieder voll bewirtschaftet. Früher nannte man es wegen der Lage auch Pfaffenniederhütte. In den Jahren 1991/92 wurde die Hütte baulich saniert. Der italienische Name ist „Rifugio Cima Libera“.


    Bergziele sind Wilder Pfaff (3457 m), Wilder Freiger (3419 m), Zuckerhütl (3505 m) und Sonklarspitze (3457 m).


Weitere Infos:
www.dav-huettensuche.de




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