Dolomiten (52)



    Ostertag-Hütte ( auch Rotwandhütte oder Rifugio Roda di Vaèl)
    2282 m, mit dem Karerpaß als Zugangsstelle in der südlichen Rosengartengruppe.


    Die Sektion Welschnofen des DuOeAV erbaute auf dem Sattel des Ciampàz zu Füßen des Croz di S. Giuliana und der Masarè Spitze auf Anregung von Josef Santner im Jahre 1906 ein kleines Schutzhaus. Die Finanzierung des Bauwerks wurde zum Teil von mehreren Stuttgarter AV-Mitgliedern, zum größten Teil aber von dem ebenfalls in Stuttgart ansässigen Großindustriellen Karl Ostertag-Siegle ermöglicht, weshalb die Sektion Welschnofen der Hütte auch seinen Namen gab. Ein weiterer Förderer des Hüttenbaus war Theodor Christomannos, der zuvor schon den Bau des Hotels "Karersee" und der Dolomitenstraße ermöglicht hatte. Erster Hüttenwirt der Ostertag-Hütte war der Bergführer Anton Plank aus Welschnofen.
     

Ostertag-Hütte in der Rosengartengruppe der Dolomiten mit Zugang vom Karerpaß


    Schon bald nach der Einweihung am 7. August 1906 wurde das Haus auf die heutige Größe ausgebaut. Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Hütte vom italienischen Staat enteignet und der SAT, der Trienter Abteilung des CAI, übergeben, die ihr den Namen Roda di Vaèl gab, zwischen 1983-1985 für eine grundlegende Sanierung sorgte und die sie auch heute noch unter dem namen Roda di Vaèl - Rotwandhütte betreibt.
     

Ostertag-Hütte in der Rosengartengruppe der Dolomiten mit Zugang vom Karerpaß


    Tourenziele sind u.a. die 2806 m hohe Rotwand, Fensterlturm, Teufelwandspitze, Campaz und Mugonispitze.


Weitere Infos:
www.rodadivael.it




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