Julische Alpen Slowenischer Teil (58)



    Peter-Skalar-Hütte
    ( Dom Petra Skalarja na Kaninu, Kaninhütte )
    2250 m, in der Kanin-Gruppe mit Bovec im Socatal (Isonzotal) als Ausgangsort.


    Diese Schutzhütte wurde als Ersatz für die in der Silvesternacht 1971/1972 abgebrannte, aber 400 m tiefer gelegene Hütte geschaffen. Es war dies die auf 1811 m Höhe liegende Koca Petra Skalarja pod Kaninom. Hier stand aber schon zuvor 1895 die Kanin-Hütte des DuOeAV, die in den beiden Weltkriegen vernichtet wurde.


    Die neu aufgebaute Hütte wurde 1924 nach einem Triester Bergsteiger und Schriftsteller benannt, der als Ruggero Timeus am 16. Februar 1892 geboren wurde und der in Graz studierte. Seit seinem Beitritt zum italienischen Heer trug er den Namen Timeus Fauro. Er fiel am 14. September 1915 am Pal Piccolo.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg kam das Gebiet des Dom Petra Skalarja zu Jugoslawien. Nun erhielt die Hütte den Namen eines 1911 in
    Dražgoše geborenen Partisanen, der mit richtigem Namen Peter Skalar hieß und der als Franc Frakelj die slowenischen Widerstandskämpfer im Süden von Lubljana kommandierte. Peter Skalar war auch Mitglied des Geheimbundes "Schwarze Hand".
     

Peter-Skalar-Hüttein der Kanin-Gruppe der Julischen Alpen, slowenischer Teil mit Bovec im Socatal (Isonzotal) als Ausgangsort


    Seit 1971 ist von Bovec eine Seilbahn in Betrieb, die bis auf die Höhe des Schutzhauses führt. Von der Bergstation braucht man nur eine Stunde zum Hüttenbesuch. Der Kanin (2587 m) ist der Hüttenberg. Noch näher liegt der 2499 m hohe Prestreljenik. Hüttenbesitzer ist die Sektion Bovec des Slowenischen Bergsteigerverbandes PZS. Die neue Schutzhütte hat also den alten Namen wieder erhalten. Dom Petra Skalarja na Kaninu ist der slowenische Hausname.


Weitere Infos:
www.slovenia.info




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