Dieses massive Schutzhaus gehört der Sektion
Bozen des Alpenvereins Südtirol. Mit dem Bau des Hauses begann man 1977,
die Bauzeit betrug 3 Jahre. Zuvor aber
mußte eine Materialseilbahn erstellt werden; es war die längste Seilbahn im
ganzen Land. Am 20.7.1980 konnte man die feierliche Einweihung begehen.
An Baukosten waren 350 Mill. Lire aufzubringen.
Während der Bauzeit konnten die Handwerker
in der Ruine der unmittelbar daneben liegenden alten Fürther-Hütte wohnen,
die man für diesen Zweck herrichtete. Diese um die Jahrhundertwende erbaute
Hütte verfällt jetzt immer mehr.

Der Neubau ist ein Gemeinschaftswerk der AVS-Sektionen
Bozen und Bruneck und auch die Antholzer taten ein übriges hinzu. Mit dem
Beinamen "Hanns-Forcher-Mayr" hat man dem hochverehrten Gründer
und langjährigen 1. Vorsitzenden der Sektion Bozen und Ehrenmitglied des
AVS gebührend gewürdigt und seinen Namen der bergsteigerischen Nachwelt
erhalten. Die neue Hütte ist für die Sektion Bozen gewissermaßen Ersatzobjekt
für das ihr durch faschistisches Unrecht genommene Schlernhaus. Die Rückgabe
vom CAI scheiterte damals an unannehmbaren Bedingungen.
Weitere Infos:
www.schutzhuetten.net