Dolomiten (52)



    Rifugio Dibona
    2050 m, mit Zufahrt über den Falzarego-Paß, von der Dolomitenstraße nach Norden abzweigend.


    Diese Privathütte zwischen der Tofana di Rozzes (3225 m) und der Tofana di Mezzo, am Auslauf des Vallone, wurde 1984 gründlich renoviert und erweitert und gehört der Familie Dibona, die auch die Bewirtschaftung übernommen hat.
     

Rifugio Dibona in den Dolomiten mit Zufahrt über den Falzarego-Pass


    Die außerordentlich günstig gelegene Schutzhütte dient für alle Touren im Tofanamassiv. Benannt wurde sie nach dem großen Cortineser Bergführer Angelo Dibona (1879-1956). Ihm gelangen mehrere Erstersteigungen in den Ost- und Westalpen, u.a. Ödstein-NW-Kante im Gesäuse und Croz-dell-Altissimo-SW-Wand, beide 1910, Laliderer-N-Wand 1911 sowie Meije-S-Wand 1912. Insgesamt führte er über 60 Erstbegehungen aus, viele in Begleitung seines Bergführer-Kollegen Luigi Rizzi sowie den Wiener Brüdern G. und M. Mayer. In Cortina d´Ampezzo erinnert ein Denkmal an den beliebten Dolomitenführer Dibona.
     

Denkmal für den Bergführer Angelo Dibona in  Cortina D Ampezzo


    Es gab noch einen zweiten Bergsteiger aus Cortina mit gleichem Familiennamen und zwar Ivano Dibona, geboren 1945, ein Neffe von Angelo. Ihm gelang die Erstbegehung der NW-Kante der Westlichen Zinne. Bei der Wiederholung der Dibona-Kante (NO-Kante) an der großen Zinne stürzte er am 8.8.1968 tödlich ab.


Weitere Infos:
www.altemontagne.it








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