Grajische Alpen (88)



    Rifugio Vittorio Emanuele II
    2735 m, mit dem Talort Pont Valsavrenche.


    Es gibt hier zwei Schutzbauten mit gleichem Namen, den 1884 erstellten und 1910 umgebauten Altbau, der jetzt noch als Winterquartier benutzt wird sowie den originellen 1954 geschaffenen Neubau, der 1963 erweitert bzw. umgebaut wurde. Beide Häuser sind im Eigentum der Sektion Torino des CAI.

    Namengeber ist der italienische König Vittorio Emanuele II., der bereits 1821 Maßnahmen zum Schutz der Steinböcke in der Gegend des Gran Paradiso vornahm. Früher war dies der letzte Hort dieser Tiere, heute existieren wieder ca. 4000 Exemplare. Seit 1922 besteht der Nationalpark „Gran Paradiso“. Dieses Gebiet war lange Zeit das Jagdrevier der italienischen Könige.
     

Rifugio-Vittorio-Emanuele,  Grajische Alpen, mit Pont Valsavrenche als Talort


    Der 4061 m hohe Gran Paradiso ist von vielen Bergen mit über 3000 m Höhe umgeben. Hier befindet sich die wärmste Region des gesamten Alpenraumes, nirgends gedeiht zwischen 2500 und 3000 m Höhe noch eine solche Blumenpracht. Die Schneegrenze liegt bei 3450 m.

    Das Rifugio Vittorio Emanuele II ist der einzige Stützpunkt für eine Besteigung des Gran Paradiso von Norden her (Pont in Val Savaranche, 1103-1969 m). Weitere Bergziele sind Becca di Monciair (3544 m), Ciaforon (3642 m), Herbetet (3778 m), Punta Budden (3683 m) und einige andere.


Weitere Infos:
http://www.tourenwelt.info




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