Glocknergruppe (40)



    Salmhütte
    2644 m, mit dem Talort Heiligenblut. Der Aufstieg erfolgt durch das Leitertal.


    Die Hütte gehört der Sektion Wien des OeAV. Sie hat ihren Namen vom 1822 verstorbenen Kardinal und Fürstbischof zu Gurk, Salm-Raiferscheid-Krautheim. Dieser war Wegbereiter für die Großglockner-Erschließung.


    Am 15.7.1799 leitete er selbst einen Erstbesteigungsversuch mit den Zimmerleuten Gebrüder Klotz aus Heiligenblut. Sie kamen damals dem Gipfel des Kleinglockner sehr nahe. Am 25.8. des gleichen Jahres wurde erneut ein Besteigungsversuch unternommen, diesmal mit 30 Männern. Auf 2620 m Höhe erbaute man eine kleine Schutzhütte. Man kam hier erstmals auf den Gipfel des Kleinglockner, wo ein von Salm gestiftetes Kreuz aufgestellt wurde. Es war aber nur ein halber Erfolg.
     

Salm-Hütte in der Glocknergruppe mit Heiligenblut als Talort


    Im Sommer 1800 startete erneut eine Expedition mit 62 Teilnehmern, davon 47 Führer und Träger mit 16 Reit- und Packpferden. Am 28.07. erreichte eine Vierergruppe den Gipfel des 3798 m hohen Großglockner, darunter Pfarrer Horrasch aus Döllach. Am nächsten Tag errichtete man auf dem Hauptgipfel ein 2 Klafter großes Kreuz. Hierbei war auch Valentin Stanig aus Görz, der uns in anderen Alpengruppen noch begegnen wird. Die Glockner-Erstersteigung war ein großer Triumph in der Frühgeschichte des Alpinismus.


    Hohenwartkopf (3310 m), Schwerteck (3247 m) und Leiterköpfe (2891 m) sind neben dem Großglockner Gipfelziele.


Weitere Infos:
www.salmhuette.at




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