Scheibenhütte
1473
m, mit Mürzzuschlag als Ausgangsort.
Die Geburtsstunde der Scheibenhütte ist untrennbar
mit dem Skipionier Toni Schruf verbunden, dem Mann, auf den die Mürzzuschlager
besonders stolz sind. 1887 wurde die Sektion Mürzzuschlag des DuOeAV gegründet. Zehn Jahre später, als Mürzzuschlag bereits als "Wiege des Wintersports"
im Interesse der ganzen Welt steht - hier fand
am 2.2.1893 der 1. Abfahrtslauf in den Alpenländern statt -, regt Toni Schruf den Bau einer Hütte
auf der 1473 m hohen Großen Scheibe an. Seiner Bestimmung nach soll sie
eine der ersten drei Skihütten Mitteleuropas werden. Schon zu Weihnachten 1897
konnte man die Einweihung feiern. An Baukosten waren damals 800 Gulden aufzubringen;
der Gesamtverein gab hierzu 300 Gulden.

Durch Unbilden der Witterung und auch durch
Menschenhände wurde die Hütte wiederholt beschädigt, so daß man sie 1911
gründlich überholen mußte. Im Jahre 1922 wurde die Scheibenhütte erneut durch hohe
Schneemassen beschädigt und abermalig Instand gesetzt. Eine Generalüberholung erfolgte
1970/71 und ein weiterer Umbau 1984.

Die Mürzzuschlager Sektion hat noch einige
Hütten hinzugepachtet. So z.B. die Kaarl-Hütte (1310 m) und die Peter Moser-Hütte
(1450 m) auf der Hinteralm; beide in den Mürzsteger Alpen sowie die Eckbauerhütte
(1780 m) in der Rax- und Schneeberggruppe.

Mürzzuschlag besitzt das größte
Wintersportmuseum der Welt, das man unbedingt besuchen sollte.
Weitere Infos:
http://www.tourenwelt.info