Zillertaler Alpen (35)



    Sonklar-Hütte
    (verfallen)
    2420 m, am Speikboden mit den Talorten Mühlwald und Sand in Taufers / Südtirol.


    Die Sonklar-Hütte an Sonklarjoch bekam ihren Namen von dem Kartographen und alpinen Schriftsteller Karl von Sonklar, der die Zillertaler Alpen erforschte. Er war k.u.k Oberst und später General im österreichischen Heer. Baubeginn war am 27. Juli 1876, die feierliche Einweihung der Hütte, die nach dem Plan der Clarahütte errichtet wurde, konnte man am 2.9. des gleichen Jahres begehen. Die Sonklar-Hütte verfügte nur über einen Raum mit 10 Übernachtungsplätzen und war damals eine der ersten Schutzhütten in Südtirol. Bauherr war die rührige Sektion Sand in Taufers im DuOeAV.

    Wegen des starken Besuches und der gehobenen Ansprüche baute die Sektion Sand neben der alten Hütte ein neues, größeres Haus, die Neue Sonklar-Hütte, die am 29.7.1899 feierlich eröffnet wurde.

    Im 1. Weltkrieg war die Sonklar-Hütte unbewirtschaftet und kurz nach Kriegsende wurde sie schließlich ausgeplündert und beschädigt. 1923 wurde die Hütte der Sektion Bruneck des CAI übergeben. Man plante 1926 eine Instandsetzung des Bauwerks, die man aber leider nicht durchführen konnte.


    Die 3467 m hohe Sonklarspitze in den Stubaier Alpen erinnert ebenfalls an Karl von Sonklar.


Weitere Infos:
www.alpenverein.it




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