Die Sonklar-Hütte an Sonklarjoch
bekam ihren Namen von dem Kartographen und
alpinen Schriftsteller Karl von Sonklar, der die Zillertaler Alpen erforschte.
Er war k.u.k Oberst und später General im österreichischen Heer. Baubeginn
war am 27. Juli 1876, die feierliche
Einweihung der Hütte, die nach dem Plan der Clarahütte
errichtet wurde, konnte man am 2.9. des gleichen Jahres begehen. Die Sonklar-Hütte
verfügte nur über einen Raum mit 10 Übernachtungsplätzen und war damals eine der ersten
Schutzhütten in Südtirol. Bauherr war die rührige Sektion Sand in Taufers
im DuOeAV.
Wegen des starken Besuches und der gehobenen
Ansprüche baute die Sektion Sand neben der alten Hütte ein neues, größeres
Haus, die Neue Sonklar-Hütte, die am 29.7.1899 feierlich eröffnet wurde.
Im 1. Weltkrieg war die
Sonklar-Hütte unbewirtschaftet und kurz nach Kriegsende wurde sie schließlich ausgeplündert
und beschädigt. 1923 wurde die Hütte
der Sektion Bruneck des CAI übergeben. Man plante 1926 eine Instandsetzung
des Bauwerks, die man aber leider nicht durchführen konnte.
Die 3467 m hohe Sonklarspitze in den Stubaier
Alpen erinnert ebenfalls an Karl von Sonklar.
Weitere Infos:
www.alpenverein.it