Stubaier Alpen (31)



    Starkenburger-Hütte
    2229 m, mit den Talorten Neustift bzw. Fulpmes.


    Laut Chronik der Sektion Starkenburg des DuOeAV mit Sitz in Darmstadt fand am 9. Juni 1900 am Hüttenbauplatz an der Haslergrube in 2299 m Höhe die feierliche Grundsteinlegung der Hütte statt. Schon Ende Juli des gleichen Jahres war der Rohbau vollendet, die Ausbauarbeiten gingen ebenfalls sehr rasch voran, so daß die Einweihungsfeier am 6. September 1900 stattfinden konnte. Die bewirtschaftete Hütte wurde am 7.11.1901 eröffnet. Für die Hütte selbst mit Einrichtung und Wegebau wurden 8.700 Goldmark verausgabt.
     

Starkenburger-Hütte in den Stubaier Alpen mit Neustift und Fulpmes als Talort


    An diesem wundervoll gelegenen Haus wurden in den Jahren 1913-1914, 1964-1965 und 1979-1981 Erweiterungen notwendig. Die Hütte hat ihren Namen von der früheren Provinz Starkenburg des Großherzogtums Hessen bzw. des späteren Volksstaates Hessen (Rheinhessen und Oberhessen waren die anderen Provinzen). Die gut restaurierte Starkenburg geht auf die Zeit um 1100 zurück. Sie liegt auf einem die Ebene beherrschenden Bergvorsprung oberhalb von Heppenheim an der Bergstraße.
     

Starkenburger-Hütte in den Stubaier Alpen mit Neustift und Fulpmes als Talort


    Vom Hüttenplatz hat man eine sehr schöne Sicht zur gegenüberliegenden Serles, dem Habicht mit seinem Mischbachferner und zum gesamten Stubaier Hauptkamm, von den Feuersteinen über den Wilden Freiger, Wilden Pfaff, Zuckerhütl, Schaufelspitze, Stubaier Wildspitze bis zum Schrankogel und der Ruderhofspitze. Der Tiefblick ins Oberbergtal bis zur Franz Senn-Hütte ist ebenso schön.
     

Starkenburger-Hütte in den Stubaier Alpen mit Neustift und Fulpmes als Talort


    In den letzten Jahren erfolgten nochmals größere Bauarbeiten: Umstellung der Energiegewinnung durch ein kombiniertes Energiegewinnungskonzept mit Blockheizkraftwerk und Photovoltaikanlage und umweltfreundlicher Kläranlage. Circa 1,2 Millionen DM waren hierfür aufzuwenden. Die Arbeiten wurden im September 1997 mit einer Einweihungsfeier abgeschlossen.

    Der Hohe Burgstall (2611 m) ist der Hüttenberg. Dieser liegt am südlichen Ende der Kalkkögel-Gruppe. Ein weiteres Nahziel ist die Schlicker Seespitze (2804 m).


Weitere Infos:
www.alpenverein-darmstadt.de




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