Oberösterreichische Voralpen (17b)



    Uwe-Anderle-Biwak
    1583 m im Sengsengebirge, mit den Talorten Klaus, Windischgarsten oder Molln (nur über den Höhenweg Sengsengebirge erreichbar).


    Dieses Biwak, das als Hochsengs-Biwak bekannt ist, wurde 1976 von der Sektion Molln-Steyrtal des OeAV geschaffen. Es bietet Platz für ca. 8 Personen. Der Namengeber Uwe Anderle war Steirer und lebte von 1943-1973. Er war Gründungsmitglied der Sektion Molln des OeAV, später Führer der Jugendgruppe und viele Jahre aktives Vorstandsmitglied. Aufgrund seines großen persönlichen Einsatzes wurde der Höhenweg durch das Sengsengebirge geschaffen.
     

Uwe-Anderle-Biwak in den Oberösterreichischen Voralpen mit Windischgarsten als Talort


    Beruflich war Anderle als Förster tätig. Viele hundert Stunden hat er mit Gleichgesinnten in seiner Freizeit an der Wegführung gearbeitet und hierdurch erst wurde die Voraussetzung zur Aufstellung der Biwakschachtel geschaffen. Durch sein plötzliches Ableben lernte er die nach ihm benannte kleine Notunterkunft leider nicht kennen. Das Sengsengebirge war Anderle´s zweite Heimat. Der höchste Berg dieses Gebirgszuges, der 1963 m hohe Hohe Nock liegt an dem von Uwe Anderle geschaffenen Höhenweg. Er ist in 4-5 Stunden von der Schachtel aus zu erreichen. Seit 1989 ist das Biwak mit einer photovoltaischen Solaranlage für die Stromversorgung versehen.


Weitere Infos:
www.dav-huettensuche.de




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