Glocknergruppe (40)



    Wallackhaus

    2530 m, am Südausgang des Hochtor-Tunnels mit Heiligenblut als Talort.


    Das private Schutzhaus wurde nach dem Planer und Erbauer der Großglockner-Hochalpenstraße Hofrat Ingenieur Franz Wallack benannt, der auch die Gerlos Alpenstraße zwischen Krimml und der Pinzgauer Höhe plante und der zudem ein guter Bergsteiger und Skifahrer war. Hofrat Wallack wurde am 24.8.1887 in Wien geboren und verstarb am 31.10.1966 in St. Johann im Pongau.

    Das ursprüngliche Wallackhaus von 1935 wurde im Jahr 1951 durch eine Lawine zerstört. Der Neubau erfolgte nach einem Grundstückstausch noch im gleichen Jahr an seinem heutigen Standort.
     

Wallack-Haus in der Glocknergruppe mit dem Talort Heiligenblut


    Die rund 56 km lange Durchzugsstraße von Heiligenblut im Mölltal nach Bruck im Salzachtal entstand in den Jahren 1930-1935. Sie folgt teilweise dem alten römischen Paßweg, der später auch von Wallfahrern benutzt wurde.

    Die Bundesländer Salzburg und Kärnten setzten sich sehr stark für diesen Straßenbau ein und bereiteten ihn politisch und finanziell vor. Die Hochalpenstraße ist in der Regel von Mitte Mai bis Mitte Oktober befahrbar. Die höchste Steigung beträgt 14 %. Insgesamt waren 67 kleinere und größere Brücken notwendig; dazu noch 2 Tunnel von ca. 120 und 310 m Länge. Die Straße kostete damals 26 Millionen Schilling. Eine Fahrt über die Großglockner-Hochalpenstraße ist auch heute noch ein Erlebnis.


Weitere Infos:
www.wallackhaus.at




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