Allgäuer Alpen (2)



    Waltenberger-Haus
    2085 m mit dem Talort Oberstdorf-Einödsbach.


    Namengeber dieses Schutzhauses war Anton Waltenberger, der von 1874-1878 als Vorgänger von Edmund Probst die Sektion Allgäu-Immenstadt des DuOeAV als 1. Vorsitzender führte. Waltenberger hat sich schon sehr frühzeitig für die Organisation des Bergführerwesens im Allgäu eingesetzt. 1873 wurde die Eisenbahnstrecke Immenstadt-Sonthofen in Betrieb genommen. Dies brachte großen touristischen Aufschwung für das ganze Gebiet. Waltenberger wurde aufgrund seiner besonderen Verdienste um die Sektion zum 1. Ehrenmitglied ernannt.

    Am 16.8.1874 wurde die Erbauung eines Unterstandshauses an der Mädelegabel beschlossen. Standortvorschlag war zuerst an der "Schwarzen Milz", endgültig aber auf der Einödsbacher Seite. Eröffnen konnte man es am 5.9.1875. Zu Ehren der Sektions-Gründungsvorsitzenden erhielt es seinen Namen. An Baukosten waren 2.420 Mark aufzubringen. Der am 12.8.1884 beschlossene völlige Neubau des Waltenberger-Hauses wurde am 11./12.6.1885 eingeweiht. Vergrößerungen erfuhr das Haus 1908, 1977 (neue Küche) und zuletzt 1987 mit einer großen Terrasse und einem Selbstversorgerraum.
     

Waltenberger-Haus in den Allgäuer Alpen mit dem Talort Oberstdorf-Einödsbach 


    Hausberge sind: Mädelegabel 2645 m, Bockkarkopf 2608 m, Hohes Licht 2852 m und die Trettachspitze 2595 m.


    Bei Schlechtwettereinbruch auf dem "Heilbronner Weg" von der Rappenseehütte zur Kemptener Hütte oder umgekehrt kann das etwa in der Wegmitte unterhalb des Höhenweges gelegene Waltenberger-Haus sehr hilfreich sein.


Weitere Infos:
www.dav-allgaeu-immenstadt.de




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