Schon 1873 plante die Sektion Salzburg des
OeAV, auf ihrem Hausberg eine Schutzhütte zu bauen. Besonders als nach dem
Bau des Dopplersteiges, der Erschließung der Kolowratshöhle und der Gamslöcher
der Touristenstrom gewaltig zunahm, entschloß man sich 1874, die obere Rosittenalm
im Rosittental und die Firmianalm vorerst auf 5 Jahre zu pachten. 1883 wurde
mit dem Besitzer des Gutes Glanegg, Carl von Klusemann, ein Vertrag für
den Hüttenbau abgeschlossen und das Untersberghaus nach den Plänen des Baumeisters
Ceconi in nur drei Monaten erbaut.
Am 29.7.1883 war die feierliche Eröffnung.
Im Haus wurde eine meteorologische Station untergebracht, die eine ganzjährige
Besetzung erforderlich machte. Der Wirtschafter war somit monatelang völlig
von der Außenwelt abgeschnitten, weshalb für diese Zeit zweimal täglich
optische Kontrollsignale nach Salzburg vereinbart wurden, die von Andreas
Fleischner im Nonntal von 1885 bis 1903 konsequent aufgenommen wurden. 1903
installierte man eine Fernsprechleitung, welche die Kontrollsignale ersetzte.

Im Jahr 1912 brannte das Unterkunftshaus völlig
nieder, worauf 1914 nach den Plänen von Baumeister Richard Wagner ein größeres
Haus errichtet und nach dem hochverdienten 1. Vorsitzenden Dr. Moritz Zeppezauer
benannt wurde.
Der Salzburger Hochthron (1853 m) ist der Hausberg.
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http://www.bergsteigen.at