Mit dem Mazda-Roadster MX-5 über Gebirgsstraßen, Pässe, Hellinge und Klimmen
    
Cuel di Forcja
(Cuel de Forcje, Cuel di Forchia)
    



Der Pass Cuel di Forcja in den südlichen Ausläufern der Karnischen Alpen verbindet die im Nordosten der Sattelhöhe gelegene Ortschaft Avasinis im Tal des Tagliamento mit dem im Süden am Rand des Naturschutzgebietes Lago di Cornio und der Venezianischen Tiefebene gelegenen Gemeinde Forgaria nel Friuli. Die wenig befahrene und durchschnittlich 7 Prozent steile, "Via Novedêt" genannte Nordrampe hat ein Steigungsmaximum von 18 Prozent. Die Bergstraße nutzt die natürliche Senke zwischen dem Monte Cuar (1.478 m) im Westen und dem Monte Covria (1.160 m) im Osten. Zwei Kilometer hinter dem Scheitel der Cuel di Forcja zweigt von der "Via Pie di Corno" genannten Südrampe nach Forgaria die "Via Zupeit" ab, die nach knapp neun Kilometern Cerdevol im Tal des Arzino erreicht.



Auf der Via Borgo Oncedis vor Corgnul auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


Von dem im Tal des Tagliamento gelegenen Ortsteil Alesso in der Gemeinde Trasaghis kommend erreichen wir auf der "Via Borgo Oncedis" über das steinige Bett des Rio Corgnul hinweg...



Auf der Via Borgo Oncedis in Avasinis vor der Brücke über den Rio Canale auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


... den auf einer Höhe von 185 Metern gelegenen nördlichen Talort Avasinis, in dem sie den Rio Canale überquert.



Auf der Via Ronald George McBride in Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


Hinter der Brücke schlängelt sich die nun "Via Ronald George McBride" genannte Straße durch die eng beieinander stehenden Häuser des gut dreihundert Einwohner zählenden Ortsteil von Trasaghis...



Auf der Via Maggiore in Avasinis vor dem Abzweig der Via Novedet zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


... und erreicht hinter dem Ortskern als "Via Maggiore" den Abzweig der "Via Novedêt", die unmittelbar ansteigend nach Planecis, zur Malga Cuar, zum Monte Prat und zum Pass Cuel di Forcja führt.



Auf der Via Novedet kurz hinter Avasinis im Anstieg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


Gut ausgebaut und auf der Talseite durch massive Leitplanken gesichert steigt die eineinhalbspurige Via Novedêt mit bis zu 11 Prozent der ersten Kehre entgegen, ...



Auf der Via Novedet vor einem schroffen Feslabsturz oberhalb von Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


... hinter der ein schroffer, mit Stahlnetzen gesicherter Felsabsturz passiert wird.



Auf der Via Novedet im Bergwald oberhalb von Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


In der Folge windet sich die Bergstraße durch den Wald oberhalb des Talortes, der jedoch durch das dichte Laubwerk hindurch nicht zu sehen ist.



Auf der Via Novedet im Bergwald vor der Doppelkehre oberhalb von Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


Die Via Novedêt verengt sich hier oben nun weiter und läuft mit deutlich rauerem Asphalt und einer Steigung von etwa zehn Prozent...



Auf der Via Novedet im Bergwald vor einem Wegekreuz oberhalb von Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


... an einem bei einer der wenigen Ausweichstellen stehenden Wegekreuz vorbei auf ein auf 380 Metern Höhe gelegenes Kehrenpaar zu, ...



Auf der Via Novedet nahe der Doppelkehre im Bergwald oberhalb von Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


... hinter dem sie, einem namenlosen Gebirgsbach folgend, auf mittlere einstellige Prozentwerte abflacht.



Im Hohlwegartigen Abschnitt der Via Novedet am Nordhang des Monte Covria oberhalb von Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


Auf 500 Metern Höhe dreht die Bergstraße nach Süden, passiert eine Lichtung und steigt dahinter nun nur noch einspurig durch einen Art Hohlweg dem nächsten Kehrenpaar am Nordhang des Monte Covria entgegen.



Auf der Via Novedet in der Streusiedlung Stavoli di Grignes am Nordhang des Monte Covria oberhalb von Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


Fünfeinhalb Kilometer hinter Avasinis passiert die Via Novedêt fast eben verlaufend die auf 750 Metern Meereshöhe gelegene Streusiedlung Stavoli di Grignes.



Auf der Via Novedet vor der Straßengabelung in Stavoli di Grignes am Nordhang des Monte Covria oberhalb von Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


An der Straßengabelung mit der Christusdarstellung halten wir uns links...



Auf der Via Novedet im Bergwald hinter Stavoli di Grignes am Nordhang des Monte Covria oberhalb von Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


... und tauchen dahinter wieder in den dichten Mischwald ein.



Auf der Via Novedet im Nordosthang des Monte Cuar oberhalb von Avasinis auf dem Weg zum Pass Cuel di Forcja im Friaul


Durch den Nordosthang des Monte Cuar schlängelt sich die Passstraße - zuerst durch nicht besonders Vertrauen erweckende, rostige Geländer gesichert, ...



Ohne Absturzsicherungen auf der schmalen Via Novedet im Schlussanstieg zum Pass Cuel di Forcja oberhalb von Avasenis im Friaul


... dann ganz ohne Absturzsicherungen - ...


Auf der Via Novedet im Schlussanstieg zum Pass Cuel di Forcja oberhalb von Avasenis im Friaul


... dem bis zu achtzehn Prozent steilen Schlussanstieg entgegen...



Auf der Via Novedet im Schlussanstieg zum Pass Cuel di Forcja oberhalb von Avasenis im Friaul


... und erreicht neun Kilometer hinter Avasinis den 884 Meter hohen, in einer Kurve gelegenen Scheitel des Cuel di Forcja. Hier oben gibt es außer viel Natur nichts, von den beiden Wegweisern einmal abgesehen, die die Richtung der Wanderwege zum Gipfel des Monte Cuar, zum Val Tochel, zur Malga Gadoria und zur Malga Covria anzeigen.



Auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja kurz hinter der Scheitelhöhe


Hinter dem Scheitel verläuft die Westrampe auf den ersten einhundert Metern fast eben, ...



Auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja in dem oberen Kehrenpaar oberhalb von San Rocco im Friaul


... dann senkt sie sich immer steiler werdend auf ein erstes Kehrenpaar zu, in dem das Gefälle zehn Prozent erreicht.



Auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja im Südosthang des Monte Cuar oberhalb von San Rocco im Friaul


Nach den beiden Kehren quert die Via Novedêt den schroffen Südosthang des 1.478 Meter hohen Monte Cuar...



Auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja am Abzweig der Straßen nach Forgaria und Cerdevol oberhalb von San Rocco im Friaul


... und mündet nach zwei Kilometern unmittelbar hinter der Gemeindegrenze zwischen Trasaghis und Forgaria in die von Cerdevol und San Rocco heraufkommende "Via Pie di Corno". Hält man sich hier links, dann erreicht man über die Südrampe und durch die Dörfer Monte Prat und San Rocco nach elf Kilometern den Talort Forgaria nel Friuli. Wir biegen rechts ab in Richtung Cerdevol...



Auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja im Almgebiet des Val Tochel auf dem Weg nach Cerdevol im Friaul


... und rollen mit leichtem Gefälle durch das Almgebiet des Val Tochel.



Talfahrt auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja unterhalb des Val Tochel auf dem Weg nach Cerdevol im Friaul


Am Ende des Tals geht es dann wieder in den Bergwald. Die nun "Via Zupeit" genannte Westrampe quert mit rauem und teilweise löchrigem Asphalt...



Talfahrt auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja durch die Kehren unterhalb des Val Tochel auf dem Weg nach Cerdevol im Friaul


... durch zwei weitere Kehren...



Talfahrt auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja mit Vorblick auf den Monte Zupriet oberhalb von Cerdevol im Friaul


... und mit Vorblick auf den bewaldeten Monte Zupriet (729 m) den Südabfall des Cuel dai Poz (1.377 m)...



Talfahrt auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja vor der Locatilta Zopiet oberhalb von Cerdevol im Friaul


... und erreicht sechs Kilometer hinter dem Cuel di Forcja den unterhalb des Monte Flagel (1.467 m) auf 640 Metern Höhe gelegenen Weiler "Località Zopiet".



Talfahrt auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja im Südwesthang des Monte Penotiat oberhalb von Cerdevol im Friaul


Hinter den fünf Gebäuden des Weilers quert die Via Zupeit den Südwesthang des Monte Penotiat (1.028 m) und bietet mehrfach schöne Ausblicke in das zweihundertfünfzig Meter tiefer gelegene Val d'Arzino.



Extreme Wasserablaufrinne der Via Zupeit auf der Talfahrt vom Cuel di Forcja nach Cerdevol im Friaul


Im unteren Abschnitt der Westrampe sind noch sechs weitere Kehren zu durchfahren, aber ohne Bodenkontakt klappt das wohl nicht immer, was die Kratzspuren an den Kanten der querenden Wasserablaufrinnen belegen. Und was wir dann selbst erfahren: Trotz schräger Anfahrt setzen wir mit unserem serienmäßigen MX-5 an zwei breiten und tiefen Rinnen mit Front und Heck auf und lassen Kunststoff auf dem Asphalt zurück. Gut dass unser Roadster nicht tiefergelegt ist...



Westrampe des Cuel di Forcja zwischen der Locatilta Zopiet und Cerdevol im Friaul


Auf diesem Abschnitt haben wir zudem den Eindruck, dass die Straße an mehreren Stellen durch eines der vielen Friaul-Erdbeben massiv abrutschte...



Geröll auf der Westrampe des Passes Cuel di Forcja zwischen Locatilta Zopiet und Cerdevol im Friaul


... und wegen der schwachen Auslastung zwar funktional aber kostengünstig instand gesetzt wurde.



in den unteren Kehren der Westrampe des Cuel di Forcja zwischen der Locatilta Zopiet und Cerdevol im Friaul


Die verbleibenden beiden unteren Kehren der Westrampe sind dann zwar eng, aber wieder gut zu durchfahren...



Einmündung der Westrampe des Passes Cuel di Forcja in die SP1 bei  Cerdevol im Tal des Arzino Friaul


... und elf Kilometer hinter dem Scheitel des Cuel di Forcja mündet die Bergstraße im Val d'Arzino auf 350 Metern Meereshöhe in die von Casarsa della Delizia über Spilimbergo und Forgaria nel Friuli nach Tolmezzo führende SP1. Wir biegen hier nach rechts in Richtung Tolmezzo ab, denn wir wollen über die Sella Chiampon nach Villa Santina im Tal des Tagliamento weitertouren.




Weitere Infos:
https://alpenrouten.de/











Das menschliche Auge sieht mehr als eine Kamera:
Unsere Fotos sollen nur den Appetit anregen.
Deshalb: Hinfahren und selbst ansehen!
Denn nichts ist besser als das Original.



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