Gebirgsstraßen, Pässe, Hellinge und Klimmen
    
Flexenpass
    



Der Flexenpass zweigt auf der oberhalb von Stuben im Klostertal gelegenen Rauzalpe von der Arlbergpassstraße in nördlicher Richtung ab und führt über Zürs und Seebühel nach Lech im Lechtal. Der mittelalterliche Flexenpass war ein gefährlicher Saumpfad, der in vielen Kehren, sogenannten "Flexen", durch ein lawinen- und murengefährdetes Gelände führte.


Blick von der Arlbergpassstraße auf die Lawienengalerie des Flexenpasses


Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit dem Bau der heutigen Passstraße, die mit Schutzdächern, langgestreckten Lawinengalerien und einem Tunnel abgesichert wurde. Das erste Teilstück vom Arlberg zur Passhöhe konnte 1897 eingeweiht werden.



In der Lawinengalerie des Flexenpasses

In der Flexengalerie


Der Straßenbelag des Flexen ist rauh, teilweise auch schadhaft, und der permanente Wechsel der Lichtverhältnisse in den Schutzüberbauungen ist unangenehm. Wegen diesen Lichtwechseln und den zum Teil unübersichtlichen Kurven in den Galerien und Tunnel gilt auf der Südrampe eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 40 km/h.



MX-5 in den Lawinenverbauungen des Flexenpasses in Vorarlberg

Nach knapp vier Kilometern und fünf weit geschwungenen Kehren ...


MX-5 auf dem Scheitelpunkt des Flexenpasses in Vorarlberg

... erreicht man den Scheitelpunkt des Flexenpasses.


Flexenhäusl auf der Passhöhe des Flexenpasses in Vorarlberg


Auf der zwischen der 2.627 Meter hohen Flexenspitze im Westen und dem 2.720 Meter hohen Trittkopf im Osten gelegenen Passhöhe findet man neben einem Parkplatz das "Flexenhäusl", das bei unserem Besuch allerdings geschlossen ist. Über den Scheitel verläuft die Europäische Wasserscheide zwischen Rhein und Donau.




Weitere Infos:
http://www.quaeldich.de











noch oben



Home