Mit dem Mazda-Roadster MX-5 über Gebirgsstraßen, Pässe, Hellinge und Klimmen
    
Hochobir Alpenstraße
(Eisenkappler Hütte)
    



Die mautpflichtige und von Mai bis Oktober geöffnete Hochobir Alpenstraße führt aus dem auf 560 bis 680 Metern Höhe gelegenen Ebriacher Tal hinauf zur Eisenkappler Hütte auf 1.555 Metern. Von Bad Eisenkappel kommend verlässt man die L131 beim ehemaligen Gasthof "Obir-Pepi" (590 m). Fährt man die oft auch als "Panoramastraße" bezeichnete Bergstraße über den Schaidasattel an, biegt man beim "Gasthof Kovac" (685 m) auf die Mautstraße ab. Die hinter der Mautstelle (885 m) etwa acht Kilometer lange, mit Ausweichstellen versehene einspurige Hochobirstraße ist durchgängig asphaltiert und mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h belegt. Die Hochobir Alpenstraße wurde in den Jahren 2009 bis 2011 generalsaniert. Sie steigt durchschnittlich mit acht Prozent an und passiert auf dem Weg zur Eisenkappler Hütte den 1.169 Meter hohen Petschnigsattel sowie auf 1.272 Metern Höhe die bewirtschaftete Obiralm.



Vor dem Gasthaus Kovac bei Ebriach am Abzweig der Hochobir-Alpenstraße zur Eisenkapplerhütte


Vom Ferlach kommend erreichen wir auf der L103 über Waidisch (Slov.: Bajdiše) das am Nordhang der Karawanken auf 950 Metern Höhe gelegene Bergsteigerdorf Zell-Pfarre (Sele-Cerkev); im grenznahen Raum zu Slowenien sind die Ortsnamen und -schilder zweisprachig. Wir folgen der L103 weiter über den Užnik-Sattel nach Zell-Freiberg, wo wir rechts abbiegen, um der L108 zu folgen, die den Schaidasattel überquert und nach sechs Kilometern als Schaidasattel-Landesstraße L131 das links der Straße gelegene Gasthaus Kovac in Ebriach (Obirsko) erreicht.



Auf der westlichen Auffahrt zur Mautstelle der Hochobir-Alpenstraße kurz hinter dem Gasthaus Kovac bei Ebriach


Unmittelbar hinter dem Gasthaus zweigt nach links die westliche Auffahrt zur Mautstelle der Hochobir Alpenstraße ab, die vorbei an einigen Wohnhäusern auf den Bergwald zuläuft.



Im Bergwald der westlichen Auffahrt zur Mautstelle der Hochobir-Alpenstraße oberhalb des Gasthauses Kovac bei Ebriach


Die eineinhalbspurig breite Straße steigt zunächst in nördlicher Richtung an, erreicht nach etwa achthundert Metern eine Lichtung, auf der sie durch eine 180-Grad-Kurve nach Süden dreht, ...



Vor der ersten Kehre der westlichen Auffahrt zur Mautstelle der Hochobir-Alpenstraße


...
führt nach sechshundert Metern bei einem Bauernhof durch eine erste Kehre...



Vor der Pfarrkirche in Ebriach an der westlichen Auffahrt zur Mautstelle der Hochobir-Alpenstraße


... und erreicht nach weiteren neunhundert Metern die von einem kleinen Friedhof umgebene und Johannes dem Täufer geweihte Pfarrkirche in Oberebriach. Das gotische Gotteshaus wurde im Jahr 1367 erstmals urkundlich erwähnt, hat romanische Turmmauern und wurde später im Barockstil erweitert.



Vor dem Pfarrhof in Ebriach an der westlichen Auffahrt zur Mautstelle der Hochobir-Alpenstraße


Vorbei an dem wie die Kirche unter Denkmalschutz stehenden barocken Pfarrhaus mit dem vorgebauten zweiseitigen und überdachten Treppenaufgang...



Auf der Bergstraße zum Hochobir zwischen Ebriach und der Mautstelle der Hochobir-Alpenstraße


... steigt die Bergstraße mit einstelligen Prozentwerten durch den Wald...



Vor der Mautstelle der Hochobir-Alpenstraße oberhalb von Ebriach


... der auf 875 Metern Höhe gelegenen Mautstelle entgegen, vor der die östliche Auffahrt vom Gasthof Obir-Pepi einmündet und bei der die eigentliche Hochobir Alpenstraße beginnt. Wie auf einem großen Hinweisschild im Tal bereits angekündigt: Der Kassenautomat akzeptiert nur abgezähltes Münzgeld, Geldscheine oder Karten werden nicht akzeptiert und es wird auch kein Wechselgeld zurückgegeben. Nach dem Einwerfen der sechs Euro öffnet sich die Schranke für jeweils ein Fahrzeug. Es dauert eine Weile, bis wir für die vier Mazda MX-5 die Mautgebühr eingeworfen und die Schranke passiert haben und gemeinsam die Bergfahrt fortsetzen können.



Auf der Hochobir-Alpenstraße im Wald hinter der Mautstelle auf dem Weg zur Eisenkappler Hütte


Hinter der Mautstelle verengt sich die Fahrbahn deutlich, aber jeweils in Sichtweite wurden Ausweichstellen angelegt, um entgegenkommende Fahrzeuge passieren zu können.



Fahrbahnerneuerung im unteren Teil der Hochobir-Alpenstraße auf dem Weg zur Eisenkappler Hütte


Die Hochobir Alpenstraße ist auf ihrer gesamten Länge auf eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h begrenzt und läuft zunächst in östlicher Richtung auf eine Baustelle zu, in der der Asphalt erneuert wird.



Im unteren Abschnitt der Hochobir-Alpenstraße auf dem Weg zur Eisenkappler Hütte


In der Folge wendet sich die Bergstraße nach Nordwesten...



Auf der Hochobir-Alpenstraße im Südwesthang des Jovanberges auf dem Weg zur Eisenkappler Hütte


... und quert weiter ansteigend den teilweise schroffen Südwesthang des 1.499 Meter hohen Jovanberges.



Auf der Hochobir-Alpenstraße zwischen der Mautstelle und der Obiralm auf dem Weg zur Eisenkappler Hütte


Zwei Kilometer hinter der Mautstelle hat die Alpenstraße eine Höhe von 1.190 Metern erreicht. Sie senkt sich nun mit leichtem Gefälle...



Auf der Hochobir-Alpenstraße am Abzweig zur Obiralm unterhalb der Eisenkappler Hütte


... zu dem 1.169 Meter hohen Petschnigsattel, hinter dem sie wieder ansteigt und in deutlich schlechterem Zustand auf den Abzweig zu dem etwas unterhalb der Fahrbahn gelegenen Meierhof auf der Obiralm zuläuft.



Auf der Hochobir-Alpenstraße in den Kehren oberhalb der Obiralm auf dem Weg zur Eisenkappler Hütte


Auf Höhe der Obiralm dreht die Bergstraße nach Nordwesten und erreicht die ersten von vier Kehren, ...



Auf der Hochobir-Alpenstraße zwischen den Kehren unterhalb der Eisenkappler Hütte


... hinter der die Steigung deutlich anzieht.



Auf der Hochobir-Alpenstraße zwischen den Kehren unterhalb der Eisenkappler Hütte


Durch den aussichtsreichen Schlussanstieg...



Drei Mazda MX-5 ND und ein NC auf dem Parkplatz am Ende der Hochobir-Alpenstraße nahe der Eisenkappler Hütte


... erreicht sie den auf zwei Ebenen ringförmig angelegten großen Schotterparkplatz nahe der Eisenkappler Hütte, auf dem wir versuchen, die Roadster im Schatten der Bäume zu parken.



Blick vom Schotterparkplatz am Ende der Hochobir-Alpenstraße auf die Bergkette der Karawanken


Schon vom Parkplatz hat man einen tollen Ausblick auf die Bergketten im Süden.



Auf dem kurzen Spazierweg vom Schotterparkplatz am Ende der Hochobir-Alpenstraße zur Eisenkappler Hütte


Am Ende des Parkplatzes heißt uns der Österreichische Touristenklub am Hochobir willkommen. Der für den öffentlichen Verkehr gesperrte Fahrweg...



Eisenkappler Hütte des ÖTK am Ende der Hochobir-Alpenstraße oberhalb von Ebriach, Zell und Eisenkappel


... führt zu der nahen Seealpe mit der auf 1.555 Metern Höhe gelegenen Eisenkappler Hütte des ÖTK. Der im Jahr 1869 in Wien gegründete Verein widmet sich der Erschließung der Ostalpen und hat 49 Hütten in seinem Besitz, darunter auch die von Mitgliedern der Bergrettung Eisenkappel ab dem Jahr 1951 erbaute Eisenkappler Hütte, die am 25. Juli 1954 eingeweiht und später vom ÖTK übernommen wurde. Die Hütte wird von den Weitwanderwegen Südalpenweg und Eisenwurzenweg tangiert und von hier ist der aussichtsreiche Gipfel des Hochobir (2.931 m) in 1½ bis 2 Stunden Gehzeit leicht erreichbar.



Gastgarten der Eisenkappler Hütte des ÖTK am Ende der Hochobir-Alpenstraße oberhalb von Ebriach, Zell und Eisenkappel


Den schön gelegenen Gastgarten der Hütte nutzen wir zu einem ausgiebigen Boxenstopp...



Blick von der Eisenkappler Hütte des ÖTK auf die Gipfel der Karawanken-Bergkette


... und genießen dabei den Ausblick auf die Gipfel der Steiner Alpen und der Karawanken, darunter Oistica (2.350 m), Planjava (2.394 m), Skuta (2.532 m) und Grintovec (2.558 m).



Aussichtsreiche Talfahrt auf der Hochobir-Alpenstraße vor den Kehren unterhalb der Eisenkappler Hütte


Nach unserem Boxenstopp wird die Talfahrt im oberen Bereich der Hochobir Alpenstraße zu einer echten Genusstour.



Talfahrt durch die oberen Kehren der Hochobir-Alpenstraße von der Eisenkappler Hütte zum Gasthaus Obir-Pepi im Ebriach-Tal


Vor den oberen Kehren taucht die Bergstraße zwar wieder in den Wald ein, ...



Aussichtsreiche Zwischengerade der oberen Kehren der Hochobir-Alpenstraße unterhalb der Eisenkappler Hütte


... aber auch die Zwischengeraden bieten teilweise schöne Blicke ins Tal.



Gegenverkehr während der Talfahrt auf der Hochobir-Alpenstraße unterhalb der Eisenkappler Hütte


Auf halben Weg ins Tal wird es kurzzeitig etwas eng, ...



Gegenverkehr während der Talfahrt auf der Hochobir-Alpenstraße unterhalb der Eisenkappler Hütte


... danach haben wir die Alpenstraße wieder für uns.



Talfahrt auf der Hochobir-Alpenstraße im felsigen Südosthang des Jovanberges unterhalb der Eisenkappler Hütte


Vorbei an den Felsen des Jovanberges ...



Vier Mazda MX-5 Roadster auf Talfahrt auf der Hochobir-Alpenstraße unterhalb der Eisenkappler Hütte


... rollen wir durch die teilweise nicht einsehbaren Kurven hinunter...



Talfahrt auf der Hochobir-Alpenstraße vor der Schbranke der Mautstation unterhalb der Eisenkappler Hütte


... zur Mautstation, deren Schranke sich bei Annäherung automatisch öffnet. Bei der Auffahrt ab dem Gasthaus Kovac erreichten wir die Mautstelle von rechts kommend, nun folgen wir der nach links abzweigenden Abfahrt ins Ebriach-Tal in Richtung Eisenkappel.



Talfahrt von der Mautstelle der Hochobir-Alpenstraße zum Gasthaus Obir-Pepi im Ebriach-Tal


Vorbei an mehreren Gehöften in Alleinlage senkt sich...



Talfahrt von der Eisenkappler Hütte am Hochobir in den unteren Kehren zwischen Mautstelle und Gasthaus Obir Pepi


... die nun wieder zweispurige Straße kurvenreich und durch vier Kehren...



Vor der Einmündung der Hochobirstraße in die L131 beim Gasthaus Obir Pepi im Ebriach-Tal


... hinunter zum ehemaligen Gasthaus Obir-Pepi im Ebriach-Tal , wo sie in die L131 einmündet.



Auf der Landesstraße L131 bei Bad Eisenkappel unterhalb des Hochobir in Kärnten


Von hier aus ist der knapp 2.500 Einwohner zählende Luftkurort Bad Eisenkappel-Vellach (
Železna Kapla-Bela) im Bezirk Völkermarkt schnell erreicht. Von dem südlichsten Ort Österreichs bieten sich in der Folge Touren über den Seebergsattel oder den Paulitschsattel nach Slowenien sowie zum Luschasattel an.




Weitere Infos:
https://www.der
-cyclist.com/hochobir 











Das menschliche Auge sieht mehr als eine Kamera:
Unsere Fotos sollen nur den Appetit anregen.
Deshalb: Hinfahren und selbst ansehen!
Denn nichts ist besser als das Original.



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