Mit dem Mazda-Roadster MX-5 über Gebirgsstraßen, Pässe, Hellinge und Klimmen
    
Michelbühel
    



Der knapp tausend Meter hohe Gebirgsübergang Michelbühel liegt in den Türnitzer Alpen zwischen den Gipfeln der Burgmauer (1.216 m) im Norden, dem Trariegel (1.189 m) im Osten sowie dem Hohen Ulreichsberg (1.276 m) im Südwesten, an dessen Nordhang der Fluss Salza entspringt. Über den Michelbühel führt die wenig befahrene Landesstraße L101, die von der Mariazellerstraße B20 abzweigt und die die Annaberger Ortsteile Sägemühle und Schmelz im Westen mit Ulreichsberg und dem südöstlich der Passhöhe zwischen Krummbach und Kernhof gelegenen Ort Gscheid an der Gutensteinerstraße B21 verbindet. Über den Scheitel des Michelbühel verläuft die Wasserscheide zwischen der Salza und dem Rottenbach.



Auf der Mariazellerstraße vor dem Gasthof Sägemühle auf dem Weg zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


Vom nahen Annaberg-Pass kommend verlassen wir die Mariazellerstraße B20 beim Gasthof Sägemühle und folgen der links abzweigenden Landesstraße L101 in Richtung Gscheid und Fadental.



Auf der L101 im Weiler Sägemühle unterwegs zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


Die schmale Landesstraße passiert die wenigen Häuser des Weilers Sägemühle...



Auf der L101 zwischen dem Weiler Sägemühle und dem Dorf Schmelz unterwegs zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


... und erreicht leicht ansteigend nach einem Kilometer den Ortseingang des zur Gemeinde Annaberg gehörenden Dorfes Schmelz.



Auf der Annarotte genannten L101 im Dorf Schmelz unterwegs zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


Mit Blick auf den 1.241 Meter hohen Galmeikogel durchquert die "Annarotte" genannte L101 nun mit bis zu sieben Prozent Steigung die Ortschaft, ...



Auf der Annarotte genannten L101 vor dem Ortsausgang von Schmelz unterwegs zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


... um vor dem Ortsausgang von Schmelz wieder einige Höhenmeter zu verlieren.



Auf der Annarotte genannten L101 im Tal des Lassingbaches zwischen Schmelz und Ulreichsberg unterwegs zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


In der Folge durchquert die L101 ein Waldstück, in dem sie dem Bett des der Erlauf zustrebenden Lassingbaches folgt und dabei den teilweise schroffen Südwestabfall des 1.233 Meter hohen Scheiblingberges quert.



Auf der L101 im Tal des Lassingbaches zwischen Schmelz und Ulreichsberg unterwegs zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


Drei Kilometer hinter Sägemühle läuft die Landesstraße auf eine Lichtung zu, auf der neben zwei Wohnhäusern auf etwa 920 Metern Höhe der Wanderparkplatz "Großer Sulzberg" angelegt wurde, von dem aus Touren zum Dachsboden, zum Galmeikogel sowie zum Kleinen und Großen Sulzberg unternommen werden können.



Auf der L101zwischen Schmelz und Ulreichsberg unterwegs zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


Dahinter steigt die Bergstraße durch zwei enge Kurven bis auf eine Höhe von 955 Metern an, passiert die Pfarralm sowie den Molterboden und verliert dabei wieder deutlich an Höhe.



Auf der L101unterhalb des Garschkogels vor Ulreichsberg unterwegs zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


Fünf Kilometer hinter Schmelz erreicht die L101 den Rottenbach, dem sie nun folgt. Auf einer Höhe von 900 Metern quert die Straße den felsigen Südwesthang des 1.197 Meter hohen Garschkogel...



Auf der L101am Ortseingang von Ulreichsberg auf dem Weg zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


... und passiert kurz darauf das Ortseingangsschild von Ulreichsberg in der Gemeinde St. Aegyd am Neuwalde. Hier mündet die von Walstern am Hubertussee heraufkommende Nebenstraße in die L101.



Auf der L101 in Ulreichsberg auf dem Weg zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


Ulreichsberg wurde im 18. Jahrhundert als Niederlassung für Holzknechte aus dem Dachsteingebiet gegründet, die mit dem hier geschlagenen Holz ein Silberhüttenwerk bei Schmelz versorgten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten hier etwa 170 Einwohner. Mit der Weltwirtschaftskrise setzte eine Abwanderung ein, die sich auch nach dem zweiten Weltkrieg fortsetzte, auch weil der Ort damals weder an das Strom- noch an das Telefonnetz angeschlossen war.



Auf der L101vor dem Traugottkirchlein in Ulreichsberg auf dem Weg zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


Wegen dieser Abwanderung musste im Jahr 1974 auch das Schulhaus von Ulreichsberg geschlossen werden. Elf Jahre später baute man das Gebäude zum "Traugottkirchlein" um. Der Name der Kapelle erinnert an den Lehrer Traugott Kraft, der den Schulbetrieb in der 1859 erbauten Schule durch einen Fond sicherstellte. Heute hat die Streusiedlung knapp dreißig Einwohner. Verlief die L101 bisher in südöstlicher Richtung, so dreht sie hinter dem Traugottkirchlein nach Nordosten...



Auf der L101vor dem Ortsausgang von Ulreichsberg auf dem Weg zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


... und beginnt hinter dem nahen Ortsausgang mit dem bis zu neun Prozent steilen Anstieg zum Michelbühel Pass.



Auf der L101 zwischen Ulreichsberg und Ulreichsberg-Siedlung auf dem Weg zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


Die Straße verläuft nun mit zunächst leichtem Gefälle durch eine Senke zwischen dem Garschkogel im Nordwesten und dem Hohen Ulreichsberg (1.276 m) im Südosten...



Auf der L101vor dem Weiler Ulreichsberg-Siedlung auf dem Weg zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


... und erreicht nach eineinhalb Kilometern nun wieder leicht ansteigend den Weiler Ulreichsberg-Siedlung, in dem überwiegend Wochenendhäusern stehen.



Auf der L101 zwischen Ulreichsberg-Siedlung und dem Weiler Tobiasl auf dem Weg zum Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


Dahinter steigt die L101 unterhalb der 1.175 Meter hohen Karnermauer mit bis zu sechs Prozent an, ...



Auf der L101 im Weiler Tobiasl zwischen Ulreichsberg und dem Michelbühel Pass in den Türnitzer Alpen


... passiert knapp zehn Kilometer hinter dem Talort Sägemühle den zu Ulreichsberg gehörenden Weiler Tobiasl...



Auf der L101 im Schlussanstieg zum Michelbühel Pass oberhalb von Ulreichsberg und Gscheid in den Türnitzer Alpen


... und erreicht durch den steinschlaggefährdeten und bis zu neun Prozent steilen Schlussanstieg...



Auf dem Scheitel des Michelbühel Passes oberhalb von Ulreichsberg und Gscheid in den Türnitzer Alpen


... den in einer langgezogenen Rechtskurve auf knapp tausend Metern Höhe gelegenen, unspektakulären Scheitel des Michelbühel Passes.



Auf der L101 zwischen dem Scheitel des Michelbühel Passes und Gscheid in den Türnitzer Alpen


Hinter dem Scheitel senkt sich die L101 durch das bewaldete Tal zwischen dem Hohen Ulreichsberg und dem Trariegel...



Talfahrt auf der L101 im Tal der jungen Salza zwischen dem Scheitel des Michelbühel Passes und Gscheid in den Türnitzer Alpen


... hinunter in das Tal der jungen Salza...



Talfahrt auf der L101 unterhalb des Michelbühel Passes vor dem Ortseingang von Gscheid in den Türnitzer Alpen


... und erreicht drei Kilometer hinter dem Scheitel des Michelbühel den auf 950 Metern Höhe gelegenen Ortseingang von Gscheid in der Gemeinde St. Aegyd am Neuenwalde, wo sie in die vom Ochsattel kommende Gutensteinerstraße B21 einmündet. Nahe der Einmündung legen wir im Alpengasthof Gruber einen ausgiebigen Boxenstopp ein. Ob dies auch in den Folgejahren möglich sein wird, ist bei unserem Besuch fraglich, denn die Wirtin sucht aus Altersgründen schon seit zwei Jahren vergeblich nach einer Nachfolge für das neben dem Nordischen Skizentrum von St. Aegyd und am Wiener Wallfahrerweg nach Mariazell gelegene Gasthaus auf dem Kernhofer Gscheid-Sattel. Von hier aus bietet sich eine Weiterfahrt zum Krumbachsattel oder zum Lahnsattel an.




Weitere Infos:
Geschichte von Ulreichsberg

Michelbühel











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