Gebirgsstraßen, Pässe, Hellinge und Klimmen
    
Route de la Gileppe
(Barrage de la Gileppe)
    



Die belgische Talsperre Barrage de la Gileppe liegt im Hohen Venn zwischen Eupen, Limbourg, Jalhay und Herbiester. Man erreicht sie über die "Route de la Gileppe", die als Nationalstraße N629 ausgeschildert ist und die Jalhay mit Eupen verbindet. Die Scheitelhöhe der Strecke liegt etwa 700 Meter südwestlich der Staumauer. Von Limbourg aus erreicht man den Speichersee auf der N620 bis Bètâne, wo man nach rechts auf die "Route de la Gileppe" abbiegt. Die Barrage de la Gileppe ist ein viel besuchtes Ausflugsziel, weswegen sich ein Besuch an Werktagen empfiehlt.



Auf der N672 zwischen Belle Croix und Jalhay in Belgien auf dem Weg zur Barrage de la Gileppe


Vom Mont Rigi kommend verlassen wir die nach Eupen weiterführende N68 beim Abzweig "Belle Croix" und fahren links abbiegend auf die N672 Richtung Jalhay auf. Nach knapp zwei Kilometern erreicht die Straße ein Waldstück, in dem sich der dichte Nebel nach und nach lichtet.



Auf einer Nebenstraße von Werfat nach Herbiester in Belgien auf dem Weg zur Barrage de la Gileppe


Knapp fünf Kilometer hinter Belle Croix lässt uns das auf "kurvenreiche Strecke" eingestellte TomTomRaider-Navi im Weiler Jalhay-Werfat nach rechts in die Straße "Beuleu" einbiegen, die zunächst in nordöstlicher Richtung verläuft...



Belgische Nebenstraße zwischen Werfat und Herbiester auf dem Weg zur Barrage de la Gileppe in den Ardennen


... und die nach vierhundert Metern nach Nordwest abdreht. Die schmale, von Hecken gesäumte Straße schlängelt sich in der Folge durch offenes Weideland und passiert einzeln gelegene Bauernhöfe, ...



Belgische Nebenstraße kurz vor Herbiester auf dem Weg zur Barrage de la Gileppe in den Ardennen


... dann führt sie durch eine Art Hohlweg. Erstaunlich ist, wie viele Wanderer trotz des schlechten Wetters und der Kälte hier unterwegs sind.



Belgische Nebenstraße in Herbiester auf dem Weg zur Barrage de la Gileppe in den Ardennen


Knapp ein Kilometer hinter Werfat erreichen wir das auf 400 Metern Höhe gelegene Dorf Herbiester, das wie Werfat zur Gemeinde Jalhay gehört. Wir folgen der Hauptstraße durch das Dorf, bis diese nach Nordosten dreht. Hier fahren hier weiter geradeaus...



Ansteigende Nebenstraße Tigelot zwischen Herbiester und der N629 südlich des Scheitels der Barrage de la Gileppe in den Ardennen


... und folgen der mit bis zu acht Prozent ansteigenden Nebenstraße "Tigelot", die nach einem knappen Kilometer in die von Jalhay nach Eupen verlaufende und als N629 ausgeschilderte "Route de la Gileppe" mündet. Entsprechend der Ausschilderung "La Gileppe" fahren wir hier rechts abbiegend auf die N629 auf.



Auf der N629 vor dem Cafe la Gileppe unterhalb des Scheitels der Barrage de la Gileppe in den Ardennen


Vorbei am "Café la Gileppe" und dem gleichnamigen Campingplatz führt die gut ausgebaute und wenig befahrene Nationalstraße mit geringen Steigungsprozenten bergauf.



Auf dem Scheitel der N629 oberhalb der Barrage de la Gileppe in den Ardennen


Fünfhundert Meter weiter erreichen wir die unspektakuläre Scheitelhöhe der "Route de la Gileppe". Seitlich der Straße gibt es einen kleinen Parkplatz und ein Holzlager - das war's.



Auf der N629 vor dem Abzweig zum Gileppe-Stausee in den belgischen Ardennen


Kurz hinter dem Scheitel zweigt nach rechts die kurze Stichstraße zum Gileppe-Stausee ab, ...



Auf der Route de la Gileppe zwischen der N629 und dem Gileppe-Stausee oberhalb von Limbourg und Eupen in den Ardennen


... die ebenfalls den Namen "Route de la Gileppe" trägt, auf 60 km/h begrenzt ist und deren Asphalt deutlich rauer ist.



Auf dem Parkplatz der Barrage de la Gileppe in den belgischen Ardennen


Nach vierhundert Metern erreichen wir den oberhalb des Stausees gelegenen großen und etwa hälftig belegten Parkplatz. Unsere MX-5 sind schnell eingeparkt und die Hardtops geschlossen, ...



Blick vom Aussichtspunkt neben dem Parkplatz auf den Stausee Barrage de la Gileppe in den Ardennen


... kurz darauf stehen wir auf dem Aussichtspunkt am Rand des Parkplatzes, von wo man einen schönen Blick hinunter auf den Gileppe-Stausee, die Staumauer und die beiden Ablauftürme hat. Die Barrage de la Gileppe wurde ab 1869 als reiner Trinkwasserspeicher erbaut und am 18. Juli 1878 von König Leopold III. von Belgien eingeweiht. Die Staumauer war damals 61 Meter breit und hielt bis zu 13 Millionen Kubikmeter Wasser zurück. Knapp hundert Jahre später wurde die ursprünglich 51 Meter hohe Staumauer auf 68 Meter erhöht und um ein Wasserkraftwerk mit zwei Francis-Turbinen erweitert, das 0,633 MW leistet. König Baudouin wiedereröffnete die Talsperre am 20. Oktober 1971. Die nun 235 Meter breite und 365 Meter lange Staumauer wiegt knapp 1,5 Millionen Tonnen und hält bis zu 26,4 Millionen Kubikmeter Trinkwasser zurück. 



Auf der breiten Sperrmauer des Stausees Barrage de la Gileppe in den Ardennen


Ein gepflasterter Spazierweg führt durch drei Kehren hinunter zur frei begehbaren Staumauer, von der aus man die Barrage de la Gileppe auf einem 15 Kilometer langen Wanderweg umrunden kann. Der 78 Meter hohe Aussichtsturm am südlichen Ende der Staumauer wurde 1982 fertiggestellt und beherbergt heute ein Panorama-Restaurant, eine Cafeteria, einen Fahrradverleih und ein kleines Museum. Seitlich angrenzend kann man in einem Klettergarten seine Schwindelfreiheit und Geschicklichkeit testen.



Riesiger steinerner Löwe auf der Sperrmauer des Gileppe-Stausees in den Ardennen


Bewacht wird die Staumauer von einem 13,5 Meter hohen und 300 Tonnen schweren Sandsteinlöwen, der von dem belgischen Bildhauer Antoine-Felix Boure im Jahr 1878 aus 183 Sandsteinblöcken geschaffen wurde.



Ablaufseite der Talsperre Barrage de la Gileppe in den Ardennen


Er schaut über den Ablauf der Talsperre hinweg Richtung Eupen.



MX-5 im Dreierpack auf dem Parkplatz des belgischen Staussees Barrage de la Gileppe in den Ardennen


Zurück auf dem Parkplatz verschwinden die Hardtops wieder in ihrer Versenkung und wir fahren zurück zur N629, der wir rechts abbiegend in nördlicher Richtung folgen.



Auf der Rue de la Gileppe vor dem Abzweig Betane auf die Rue de l Invasion nahe der belgischen Stadt Limbourg in den Ardennen


Die Nationalstraße führt mit zwei lang gezogenen Kurven durch ein größeres Waldstück und erreicht nach zwei Kilometern die Ortschaft Bètâne, wo sie an einer T-Kreuzung nach rechts Richtung Eupen abbiegt. Wir halten uns hier links und folgen der "Rue de l'Invasion" durch die Ortschaft Dolhain in das vier Kilometer entfernte Limbourg.



Häuserzeile in der Avenue Victor David in der belgischen Stadt Limbourg unterhalb der Barrage de la Gileppe in den Ardennen


Die "Avenue Victor David" führt uns in das Zentrum der belgischen Stadt, die früher Sitz der Herzöge von Limburg war.



Vor dem Bahnviadukt in der Rue Moulin en Rhuff im belgischen Limbourg unterhalb der Barrage de la Gileppe in den Ardennen


Da wir noch zur Anhöhe "Kinkenweg" nahe der Ortschaft Henri-Chapelle wollen, folgen wir im Zentrum von Limbourg der Rue Moulin en Rhuff und unterqueren die in den frühen 1840er Jahren eröffnete Wesertal-Bahnlinie von Aachen über Welkenraedt nach Verviers und Lüttich.



Enge Baustelle in der von Limbourg nach Bilstain führenden Straße Thier des Villers in den Ardennen


Unmittelbar hinter der Unterführung biegen wir rechts ab und folgen der Straße "Thier des Villers", die am Ortsausgang sehr eng wird. Irgendwie gelingt es uns, ohne Aufzusetzen die größten Schlaglöcher und Steinbrocken einer unübersichtlichen und staubigen Baustelle zu umfahren...



Vor der Kirche Saint Roche im belgischen Bilstain in den Ardennen


... und der nach Bilstain führenden Straße zu folgen. Die Pilgerkirche "Saint Roche" wurde von den Einwohnern von Bilstain nach einer überstandenen Pestepidemie im Jahr 1740 erbaut und dem Heiligen Rochus geweiht. Hier biegen wir nach Norden ab und touren über Quatre-Chemins zum Kinkenweg nahe der Ortschaft Henri-Chapelle.




Weitere Infos:
https://www.gileppe.com/de/











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