Mit dem Mazda-Roadster MX-5 über Gebirgsstraßen, Pässe, Hellinge und Klimmen
    
Solcava Panoramastraße
(Solcavska Panoramska Cesta)
    



Die wenig befahrene Solcava Panoramastraße führt durch die östlichen Karawanken entlang der nahen Grenze zwischen Slowenien und Österreich und bietet tolle Ausblicke sowohl auf die kahlen, felsigen Gipfel der Karawanken und der Steiner Alpen als auch in die einsamen Täler des Solcavsko. Von Kärnten aus erreicht man die auf slowenisch "Solcavska Panoramska Cesta" genannte und als "927" kartierte Straße über den Paulitschsattel im Westen; aus dem Osten kommt man über den Wistrasattel (Spodnje Sleme pri Podolševa) bei Zgornje Sleme zu der teilweise asphaltlosen Höhenstraße. Weitere Einstiegspunkte sind Solcava im Südosten und das Logartal (Logarska Dolina) im Süden.



Auf der slowenischen Landstraße 428 zwischen dem Paulitschsattel und dem Abzweig der Solcava Panoramastraße in den Karawanken


Von der über den Paulitschsattel (Pavlicevo Sedlo) verlaufenden Grenze zwischen Österreich und Slowenien aus erreichen wir nach drei Kilometern auf der slowenischen Landstraße 428...



Auf der slowenischen Landstraße 428 vor dem Abzweig der Solcava Panoramastraße in den Karawanken


... die auf 1.096 Metern Höhe nach links abzweigende Landstraße 927, die durch den mittleren Teil der aussichtsreichen Solcava Panoramastraße führt.



Auf der Solcava Panoramastraße kurz hinter dem Abzweig von der slowenischen Landstraße 428 in den Karawanken


Die eineinhalbspurige Bergstraße steigt mit rissigem Asphalt und geschotterten Seitenstreifen durch die abwechslungsreiche Landschaft in nordöstlicher Richtung an...



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße vor dem Bauerhof Lozekar in den Karawanken


... und quert den Südabfall des 1.850 Meter hohen Berges Gladki vrh. Sie passiert dabei mehrere einsam gelegene Bergbauernhöfe, darunter den Bauernhof Ložekar auf 1.125 Metern Höhe...



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße hinter dem Bauerhof Lozekar in den Karawanken


... und läuft dann aussichtsreich und mit mittleren einstelligen Prozentwerten...



MX-5 auf der Solcava Panoramastraße beim Rastplatz Tocka Pastirkovo  vor der Bergkette der Karawanken


... dem kleinen Rastplatz "Tocka Pastirkovo" entgegen, bei dem wir vor der beeindruckenden Kulisse der Steiner Alpen einen kurzen Fotostopp einlegen...



Blick vom Rastpaltz Tocka Pastirkovo der slowenischen Solcava Panoramastraße ins Matkov-Tal in den Karawanken


... und den Blick in das Matkov-Tal genießen, das von den Gipfeln der im Slowenischen "Kamniško Savinjske Alpe" genannten Gebirgsgruppe überragt wird.



Drachenskulptur seitlich der slowenischen Solcava Panoramastraße beim Rastplatz Tocka Pastirkovo in den Karawanken


Seitlich der Solcava Panoramastraße sehen wir mehrfach auf Holzpfosten befestigte Drachenskulpturen, die wohl an die Sage des Drachen Lintver erinnern, der in der Lamotje-Schlucht hauste und dessem Sohn der Hirtenjunge Krištof auf der Suche nach seinen entlaufenen Schafen begegnete.



Aussichtsplattform Tocka pri Klemenci seitlich der slowenischen Solcava Panoramastraße vor den Gipfeln der Steiner Alpen in den Karawanken


Etwa sechshundert Meter weiter erreichen wir den Aussichtspunkt "Tocka pri Klemenci". Hier zeichnen Schautafeln die Geschichte der Steiner Alpen nach und benennen die umliegenden Gipfel, darunter Ojstrica (2.350 m), Planjava (2.394 m), Veliki vrh (1.539 m), Skuta (2.532 m) und Grintovec (2.558 m). Touristen mit E-Bikes wird es freuen: Hier kann man die Akkus der Fahrräder wieder aufladen.



Auf dem Schotterabschnitt der slowenischen Solcava Panoramastraße zwischen der Aussichtsplattform Tocka pri Klemenci und der Cerkev Sv Duh in den Karawanken


Bei der Aussichtsplattform endet der Asphalt. Die Panoramastraße wird ab hier für die nachfolgenden vier Kilometer als Naturstraße weitergeführt. Sie ist gut zu befahren und hat kaum Schlaglöcher, aber der MX-5 zieht eine riesige Staubwolke hinter sich her: Gut dass wir keinen Wanderern oder Radlern begegnen.



Auf dem Schotterabschnitt der slowenischen Solcava Panoramastraße zwischen der Aussichtsplattform Tocka pri Klemenci und Podolseva in den Karawanken


Die Landesstraße 927 windet sich auf den folgenden drei Kilometern kurvenreich durch den Karawanken-Bergwald, passiert die etwa fünfzig Meter seitlich der Straße gelegene Mineralquelle Izvir kisle vode und überwindet nach insgesamt sieben Kilometern den 1.260 Meter hohen Scheitelpunkt der Strecke.



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße vor der Streusiedling Podolseva in den Karawanken


Hinter dem Hochpunkt senkt sich die Straße kurz und steigt dann dem etwa dreihundert Meter entfernten Ortsschild der Streusiedlung Podolševa in der Gemeinde Solcava entgegen. Bis 1953 lautete der Name der höchstgelegenen Siedlung Sloweniens "Sveti Duh" (deutsch: Heiliger Geist), der heutige Name Podolševa bezeichnet die Lage am Hang des 1.929 Meter hohen Berges Olševa (pod = unterhalb).



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße vor der Kirche des Heiligen Geistes Cerkev Sv Duh in der Streusiedling Podolseva in den Karawanken


Die Kirche von Podolševa behielt ihren Namen. Die barocke Cerkev Sv. Duh ist dem Heiligen Geist geweiht und ersetzte Ende des 19. Jahrhunderts eine etwa vierhundert Jahre alte Vorgängerkirche.



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße vor dem Apartmenthotel Strevc in der Streusiedling Podolseva in den Karawanken


Schräg gegenüber der Kirche steht der Tourismus-Bauernhof Strevc der Familie Selišnik, die neben Verköstigungen auch Apartments zur Übernachtung anbietet. Hier möchten wir den Staub der letzten Kilometer herunterspülen, treffen aber niemanden an. So bleibt uns nur der schöne Fernblick auf die felsige Alpenkette...



Blütenpracht seitlich der slowenischen Solcava Panoramastraße nahe dem Rastplatz Tocka Pastirkovo in den Karawanken


... und auf die tolle Blütenpracht neben dem Bauernhof.



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße bei dem Berghof und Apartmenthotel Strevc in der Streusiedling Podolseva in den Karawanken


Vom Parkplatz seitlich der Kirche und dem Bauernhof Strevc bietet sich der Aufstieg zur archäologischen Höhle Potocka zijavka ebenso an wie eine Halbtagestour auf den Gipfel des Olševa, dessen Kammlinie Kärnten, die Steiermark und Slowenien voneinander trennt. Mit Blick auf den Bergkamm des Olševa setzen wir die Fahrt auf der nun wieder asphaltierten, aber rissigen Solcava Panoramastraße fort.



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße zwischen der Cerka Sv Duh und dem Bauernhof Rogar der Streusiedling Podolseva in den Karawanken


Vorbei an mehreren unterhalb der Straße gelegenen Höfen...



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße am Abzweig zum Bauernhof Rogar der Streusiedling Podolseva in den Karawanken


... passiert die nun nur noch einspurige Höhenstraße den Abzweig zum Bauernhof Rogar, an dem auf der linken Straßenseite die hölzerne Skulpturengruppe eines riesigen, neben einem Menschen aufrecht stehenden Bären auf den hier beginnenden und zur Höhle Potocka zijavka führenden Bärenweg aufmerksam macht.



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße hinter dem Bauernhof Rogar in der Streusiedling Podolseva in den Karawanken


Die bisher überwiegend in nordöstlicher Richtung verlaufende 927 dreht nun nach Osten und senkt sich einem weiteren Waldstück entgegen... 



Auf neuem Asphalt der slowenischen Solcava Panoramastraße im Bergwald hinter dem Abzweig zum Bauernhof Rogar der Streusiedling Podolseva in den Karawanken


... in dem der Asphalt wohl vor kurzem erst erneuert wurde. Die Freude über den perfekten Straßenbelag währt nicht lange, ...



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße im Bergwald zwischen der Kirche von Podolseva und Solcava in den Karawanken


... denn kurz darauf rollen wir wieder asphaltlos...



Auf der slowenischen Solcava Panoramastraße an der Einmündung in die von Solcava zum Wistrasattel führende Straße 926 in den Karawanken


... der auf 1.045 Metern Höhe gelegenen Einmündung in die ebenfalls asphaltlose Landstraße 926 entgegen. Fährt man nach rechts auf die 926 auf, dann erreicht man nach fünf Kilometern die zwischen den Karawanken und den Steiner Alpen eingebettete Ortschaft Solcava am Oberlauf der Sann. Wir halten uns hier links und folgen der Naturstraße zum Sattel Spodnje Sleme pri Podolševa, der früher den Namen Wistrasattel trug.












Das menschliche Auge sieht mehr als eine Kamera:
Unsere Fotos sollen nur den Appetit anregen.
Deshalb: Hinfahren und selbst ansehen!
Denn nichts ist besser als das Original.



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