Gebirgsstraßen, Pässe, Hellinge und Klimmen
    
Wolfgarten auf dem Kermeter-Höhenzug
    



Die zur Gemeinde Schleiden gehörende Ortschaft Wolfgarten liegt auf einer 520 Meter hohen Anhöhe des Höhenzuges "Kermeter" zwischen den Talorten Heimbach und Gemünd in der Rureifel. Der Name des seit dem 15. Jahrhundert bestehenden Ortes geht wohl auf die Gründerfamilie Wolfgarten zurück. Südlich der etwa 220 Einwohner zählenden Ortschaft fließt die Urft zu dem westlich gelegenen Urftstausee, im Norden verlässt die Rur die Rurtalsperre und strebt über Heimbach und Düren der Maas zu. Bekannter als Wolfgarten ist die unterhalb der Ortschaft gelegene Abtei Mariawald, die besonders an Wochenenden gut besucht ist.


Vor dem Kreisverkehr im Osten von Gemünd mit dem Abzweig der B265 nach Hergarten und Wollersheim in der Eifel


Vom nahe gelegenen Herhahn kommend erreichen wir den Schleidener Ortsteil Gemünd und folgen der als "Aachener Straße" ausgeschilderten Bundesstraße 266 über den Fluss Urft hinweg bis zum Kreisverkehr im Osten der Stadt, in dem die B265 nach Hergarten und Wollersheim abzweigt.



Auf der B265 Dürener Straße hinter dem Kreisverkehr im Osten von Gemünd im Anstieg Richtung Wolfgarten und Hergarten


Wir verlassen den Kreisverkehr durch die zweite Ausfahrt. Die "Dürener Straße" genannte B265 steigt direkt hinter dem Kreisel mit etwa fünf Prozent an und quert den Südwestabhang des Meisberges, dessen bis zu 500 Meter hohe Anhöhe als Naturschutzgebiet Meisberg nördlich Mauel ausgewiesen ist.



Auf der B265 Dürener Straße vor dem Ortsausgang von Gemünd auf dem Weg nach Wolfgarten in der Rureifel


Nach dreihundert Metern passiert die Dürener Straße den Ortsausgang von Gemünd...



Auf der B265 Dürener Straße zwischen dem Ortsausgang von Gemünd und dem Abzweig zur Kriegsgräberstätte Schleiden-Gemünd


... und läuft - auf 50 km/h begrenzt - auf den Abzweig zur Kriegsgräberstätte Schleiden-Gemünd zu.



Auf der B265 Dürener Straße zwischen Gemünd und dem Abzweig der L249 nach Wolfgarten in der Rureifel


Dahinter schlängelt sich die B265 mit bis zu dreizehn Prozent Steigung bergauf in Richtung "Bernersknipp", ...



Auf der B265 Dürener Straße oberhalb von Gemünd im Anstieg auf den Höhenzug Kermeter in der Rureifel unrerhalb von Wolfgarten


... einer Anhöhe des Höhenzuges "Kermeter" im 110 qkm großen Nationalpark Eifel.



Auf der B265 Dürener Straße vor dem Parkplatz und Abzweig Tönnishäuschen unterhalb von Wolfgarten in der Rureifel


Nach etwas mehr als zwei Kilometern kündigt ein Hinweisschild den auf einer Kuppe gelegenen Abzweig der L249 nach Wolfgarten und Heimbach an.



Auf der B265 am Abzweig Tönnishäuschen zwischen Gemünd, Wolfgarten und Heimbach in der Rureifel


Auf dem "Tönnishäuschen" genannten Abzweig wurde ein Wanderparkplatz angelegt, von dem aus Spaziergänge in den Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter unternommen werden können und hier beginnen auch Ranger-Führungen zum Thema "Lebensraum Totholz". Wir biegen auf der Anhöhe links ab...



Auf der L249 zwischen dem Abzweig von der B265 und der Ortschaft Wolfgarten in der Rureifel


... und folgen der in nordöstlicher Richtung verlaufenden und dabei leicht ansteigenden L249, die kurz darauf das auf einer Lichtung stehende Forsthaus Wolfgarten passiert.



Auf der L249 oberhalb von Gemünd vor dem Ortseingang von Wolfgarten auf dem Kermeter in der Rureifel


Hinter dem Forsthaus führt die Landstraße wieder in den Wald und passiert kurz darauf den Ortseingang von Wolfgarten, ...



Auf dem Sträßchen Am Merrchen im Kermeter-Wald nordöstlich von Wolfgarten in der Rureifel


... hinter dem nach links der am Fahrbahnrand unbefestigte Fahrweg "Am Merrchen" abzweigt, der in die Dorfmitte führt.



An der Kreuzung der Kermeterstraße mit dem Sträßchen Am Merrchen in Wolfgarten in der Rureifel


An der Kreuzung mit der "Kermeterstraße" steht auf der rechten Straßenseite ein Stele, die an die Sippe Wolfgarten und die Gründung des Erbpachthofes Wolfgarten um das Jahr 1470 erinnert. Einer Überlieferung nach entstand der Ortsname aber nach einer kalten Winternacht, in der in dem noch warmen Backhaus des Bauernhofes "Viehhof" eine Wölfin ihre Jungen zur Welt gebracht hatte. Das Wappen der Stele zeigt im Helm einen großen, auf den Hinterläufen stehenden Wolf und im Schild zwei kleinere, die über einen Zaun springen. Folgt man von hier...



An der Kermeterstraße in Wolfgarten oberhalb von Gemünd und Heimbach in der Rureifel


... der in nördlicher Richtung verlaufenden Kermeterstraße, dann erreicht man kurz hinter dem Hotel-Restaurant Kermeterschänke wieder die von Gemünd heraufkommende L249, auf der man links abbiegend in das acht Kilometer entfernte Heimbach weiter fahren kann.



An der L249 zwischen Wolfgarten auf der Kermeter-Höhe und Heimbach an der Rur in der Rureifel


Die auf 70 km/h begrentzte Landstraße verläuft zunächst fast eben und ohne nennenswerte Kurven über die Kermeter-Anhöhe...



Auf der L249 zwischen Wolfgarten und Heimbach vor dem Abzweig der Kermeterhochstraße L15 in der Rureifel


... und erreicht 1,5 Kilometer hinter Wolfgarten den in einer Rechtskurve gelegenen Abzweig der "Kermeterhochstraße" genannten L15, die vorbei am Wanderparkplatz "Wilder Kermeter" hinunter zu Rurtalsperre führt. Vom Parkplatz aus bietet sich ein Spaziergang durch den "Naturerlebnisraum Wilder Kermeter" zum Aussichtspunkt "Hirschley" an.



Auf der L249 zwischen Wolfgarten und Heimbach hinter dem Abzweig der Kermeterhochstraße L15 in der Rureifel


Hinter dem Abzweig der L15 passieren wir die Grenze zwischen den Kreisen Euskirchen und Düren und hier beginnt die Abfahrt nach Heimbach im Rurtal. Durch mehrere weit gezogene Kurven...



Auf der L249 zwischen Wolfgarten und der Abtei Mariawald oberhalb von Heimbach in der Rureifel


... führt die L249 mit bis zu zehn Prozent Gefälle durch den Kermeter-Hochwald...



Vor der Abtei Mariawald zwischen Wolfgarten und Heimbach in der Rureifel


... und erreicht 3,5 Kilometer hinter Wolfgarten die ehemalige Abtei Mariawald, die im Jahr 1486 von Zisterziensermönchen bezogen wurde. Informationen zur wechselhaften Geschichte des Klosters findet man unter
kloster-mariawald.de/ueber-uns/unser-kloster. Da wir das Kloster und dessen Klostergaststätte schon bei deutlich besseren Wetterverhältnissen besucht haben, ...



Auf der L249 neben der Einfriedungsmauer der Abtei Mariawald zwischen Wolfgarten und Heimbach in der Rureifel


... folgen wir ohne größerem Aufenthalt weiter der L249, die über mehrere hundert Meter der Einfriedungsmauer der Klosteranlage folgt, an deren tiefstem Punkt ein Kreuzweg beginnt, der zunächst als Feldweg und dann als zur Straße ausgebautem "Stationsweg" über vierzehn Kreuzwegstationen der Westseite der Abtei folgt.



Auf der L249 zwischen der Abtei Mariawald und Heimbach in der Rureifel


Warnschilder signalisieren nun, dass auf den folgenden drei Kilometern mit Steinschlag zu rechnen ist...



Auf der L249 zwischen der unterhalb von Wolfgarten gelegenen Abtei Mariawald und Heimbach in der Rureifel


... und nennen ein Gefälle von acht Prozent.



Blick vom Parkplatz der L249 unterhalb der Abtei Mariawald auf Heimbach im Rurtal


Da die L249 auf beiden Straßenseiten vom Kermeter-Hochwald umgeben ist, sieht man während der Fahrt von der Umgebung nichts. Einzige Ausnahme ist ein kleiner Parkplatz auf halben Weg ins Tal, von dem aus man einen schönen Blick auf die etwa 150 Meter tiefer gelegene Stadt Heimbach im Rurtal hat.



Vor den Kehren der L249 unterhalb der Abtei Mariawald vor Heimbach im Rurtal


Hinter dem Parkplatz senkt sich die L249 als "Mariawalder Straße" durch zwei Kehren...



Auf der L249 unterhalb der Abtei Mariawald vor dem Ortseingang von Heimbach im Rurtal


... und entlang des felsigen Westabsturzes des Bildchesberges...



Auf der L249 unterhalb der Abtei Mariawald am Ortseingang von Heimbach im Rurtal


... zum Ortseingang der Nationalparkstadt Heimbach. Der anerkannte Luftkurort liegt auf 210 Metern Höhe, hat mit den umliegenden Stadtteilen knapp 4.500 Einwohner, wurde bereits im Jahr 673 erstmals urkundlich erwähnt...



Auf der Mariawalder Straße in Heimbach vor der Burg Hengebach im Rurtal


... und wird von der Burg Hengebach überragt. Die um die erste Jahrtausendwende errichtet und zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert mehrfach erweitere Burg war Sitz der Grafen zu Zülpich, später der Grafen und Herzöge von Jülich, bis sie im Jahr 1687 zur Ruine ausbrannte. Heute ist die inzwischen restaurierte Burganlage Hengebach im Besitz der Stadt Heimbach.




Weitere Infos:
Wolfgarten in der Eifel











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